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Friederike, Markgräfin von Ansbach, eine Schwester Friedrichs des Großen

Full text: Friederike, Markgräfin von Ansbach, eine Schwester Friedrichs des Großen

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je porte sur moi, s'est fait ressentir par divers inconv�nients, qui approchent pas ? pas", schrieb fie dem Vruder
im HoDember \755.
IDie fie an den Porg�ngen in der familie stets Anteil genommen, so (jatte fie den steigenden Hulnn des
Bruders mit lebhaftester Freude begleitet; den (Gl�ckw�nschen 511 feinen Siegen, dic er ihr in kurzen, oft eigenh�ndigen
Schreiben mitteilte, f�gte sie stets einen Dank In111511, da� er trotz aller Gesch�fte noch Zeit finde, ihr so oft und noch
dazu eigenh�ndig 511 schreiben, voller Sorgen sah sie, wie sich August 577,l� die politische Cage immer mehr versch�rfte;
als dann der Krieg ausbrach, machte fie aus ihrer preu�ischen Gesinnung fein l^ehl, sie wirkte am Zinsbarer l)ofe
f�r die Sacrje ihres Bruders uno gewann der preu�ischen Partei Anh�nger, untersticht von dem Erbprinzen. Der
�sterreichischen Partei war ihrc energische T�tigkeit fein unbequem und unerw�nscht-, Serfenborf 1 machte davon dem
ZRarfgrafen bei einer Zusammenkunft, Ende (Oktober, ein sehr d�steres 23ilo: es handle sich darum, ihn �unter die
Ban? zu schieben": fie verdiene, hinter schlo� und Riegel gebracht 511 werden, das beste werde sein, fie nach Berlin
abzuschieben.- Nach langem schwanken sah sicb der ?�?arfgraf durch die Verh�ltnisse gezwungen, auf Me �sterreichische
r-iiinuiii�njen auf die (Schul de- OTaiTjJiaffti �lltfanfter am 2i. Jibmai 1T56 unt! uuf We Huldigung ;�".b (Il�cn. gg: utib 670)
Seite 511 treten. Da� er im Januar die Ariegserkl�nmg des Heises mitunterzeichnete, da� dies bas fallen
des K�nigs erregte, brachte sie in eine �u�erst peinliche Cage; in einem 23riefe vom H. Februar suchte fie ihn 511
rechtfertigen: �Touch�e sensiblement de l'ouverture, que mon cher fr?re a la gr�ce de me faire par le m�con-
tentement, qu'il nie montre contre le proc�d� que le Margrave vient de d�clarer, m'a caus�e une peine infinie.
Ce sont des insinuations non permises que Seckendorf a employ�es pour le d�tourner des bonnes dispositions,
dans lesquelles il se trouvait inclin�. 11 s'est m?me servi de lui donner une terreur panique de ce qu'il avait ?
craindre du cote de l'Autriche et par ce moyen il a r�ussi . . , Le Margrave reconna�t sa faute et s'il pouvait,
il retrancherait volontiers ce mauvais pas." 3 Da� der Z�tarfgraf dann im Fr�hjahr sein V�ndnis mit Frankreich und
1 Christoph ?nt>n>it} non Seden&orf war im INai (756 aus Ansl'achischen Diensten ausgefdjieben, ei blieb inciter in50b�eutfdil?nb
f�r die �sterreichische Sadje t�titj, - 2 vgl. weder, Die �u�erc Politik ?>cs illarfgrafeii Karl^lUill^cl�i Friedlich non Btmil)etlburg
21n&kicf) 1729� !75?. ll�iiii^en1909, 5,off. � 3 vgl. Polilischc Corrcfponbcnj Friedriche des Gro�en u, 2t^ r Noch am 22. Juni (757
schreibt fie dem K�llicn1: �Aucune repr�sentation a manqu� pour faire rentrer le Margrave dans son devoir, il a �t� pr?t ? deux reprises de
faire sa r�mission mais In double visite de Wurzbourg a derechef d�rang� ce qui �tait si bien concerte ... je ne douterais non plus d'un
complet changement, s'il n'�tait pus irop entour� de mauvaises gens �jui s'augmentent de plus en plus dans ce parti en l'animant ? rester
ferme Mircet engagement."
        
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