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Die Münzverwaltung Friedrichs des Großen

Full text: Die Münzverwaltung Friedrichs des Großen

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Hur ein Dehler Hieb bestehen: der K�nig erwartete weiter einen bedeutenden 21�uii55on)iitit. Die General
m�nzdirektoren wu�ten das und handelten danach. Mit der Zeit hatten sich Zwar unter den Staatsm�nnern richtige An
schauungen hier�ber verbreitet: man wu�te, da� ein bedeutender M�nzgewinn nur durch M�nzverschlechterung erreicht
werden k�nne und dadurch die Volkswirtschaft gesch�digt w�rde. Aber der K�nig war in jenen �lteren Anschauungen
gro� geworden und konnte oder wollte sich die neuen nicht aneignen. Friedrich w�re wohl sehr erstaunt gewesen,
wenn ihm jemand gesagt h�tte, er verschlechtere seine M�nzen, denn er hielt ja auf das sch�rfste auf Vefolgung des
Bl�ttjcit unter Friedlich drm (Pr�fen: >t>. Poppelfriebritfystwr 177!, �Criin. U. Taler �7c>^ Berlin, 18. 1/8 Caler J7.2 Smlau, 19. l/B ?iltft (?66 llla^fbllVil.
2!�. Filter  5.2 Snltn
Ai�nzfu�es. Auch w�nschte er nicht, da� zu viel geringhaltige Scheidem�nzen hergestellt und so die Valuta de5 Tande5
verschlechtert w�rde. Aber dies geschah doch auf einem Umwege.
Preu�en schlug gro�e 2Nassen von Scheidem�nzen erstens zur Deponierung im Staatsschatz, die bei einem
Ariege in Feindesland verausgabt werden sollten, zweitens zur sofortigen Ausgabe in f)olen. <3s waren das seit
Drcikreuzerst�cke, in Ostpreu�en D�ttchen, in Schlesien �ilbergroschen oder V�hmen genannt. Der A�nig erkundigte
sich fort und fort, ob sie auch nicht aus Polen zur�ckstr�mten. In der Cat geschah das, besonders nach Gst und
wcstpreu�en, und es war nicht richtig, da� die verantwortlichen Minister und der Generalm�nzdirektor dies nicht
klipp und klar dem A�'mge meldeten. Zie wu�ten aber, wie angenehm dem A�nige der gro�e M�nzgewmn war, und
wollten sich nicht mi�liebig machen, zumal da Friedrich ihn zu Iverken der Wohlt�tigkeit benutzte, daraus den Invaliden
Pensionen zahlte und bei gr��eren Ungl�cksf�llen durch Naturgewalten Unterst�tzungen gew�hrte.
Man kann auch nicht sagen, da� beim Friedrichs ganz Preu�en mit Scheidem�nzen �berf�llt gewesen
w�re. Das war nur in den Provinzen Gst' und Ivestpreu�en der Fall. 5chlimnier war aber, da� gegen die bessere
        
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