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Die Feldschlacht in den Kriegen Friedrichs des Großen

Full text: Die Feldschlacht in den Kriegen Friedrichs des Großen

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v. M�ller f�r den Fall einer Schlacht gegen da^ Entsatzhcer Dauns eine Instruktion, wonach der dem Angriffsst�gcl
vorangehenden, \0 Bataillone starken �Attake" nicht weniger als 4;O schwere Kanonen zugeteilt werden^; au�erdenl
werden ihnen sieden Haubitzen zur Verst�rkung der Bataillons beigegeben. Ver Rcservefl�gel erh�lt dagegen
nur 20 schwere Aanonen, die schlie�lich anch noch gegen die Einbruchsstelle wirken sollen. Den mit feinem Korps
den Russen gegen�berstehenden Generalleutnant Grafen Vohna weist der K�nig am 20. Juli \7�H an, �da� Ihr die
Russen nur mit einem Fl�gel attafiret und den andern refusiret, dabei auch ordentlich Batterien von schweren Kanonen
machet und zwar an dem Flecke wo Ihr die Attake machet. Da m�sset Ihr von aller Eurer schweren Artillerie eine
Batterie von 50 oder Kanonen auffahren lassen". 23ci Zorndorf hatte die 57000 2T?ann starke Armee des K�nigs
au�er den 76 Bataillonsfanoneii nicht weniger als U7 schwere Gesch�tze, w�hrend \756 deren bei s�nitlichen Heeres
teilen zusammen �berhaupt nur mobil gemacht worden waren.
auf tien ucm ?ridjeti 1,3. ITtai (TTl) (�ilon. 5m
Vei Hochkirch zeigte sich Feldmarschall ?aun als gelehriger Nachahmer seines gro�en Gegners. Er �bersiel
im ersten Fr�hlicht des Gktober die preu�ische Armee, die auf Aanonmschu�weite vor der weit �berlegenen �ftere
reichischen ihre Zelte aufgeschlagen hatte, indem er die Alasse seiner Streitkr�fte unter geschickter Ausnutzung
des sch�tzenden waldgcl�ndes in der rechten Flanke der Preu�en bereitstellte, Glitte und rechten Fl�gel aber durch den
Befehl �refustrte", nicht eher vorzugehen, als bis der linke Fl�gel Hochkirch genommen habe. 3a die Gel�nde-
Verh�ltnisse ein Vorgehen in der �blichen Zusammenh�ngenden Schlachtordnung ausschl�ssen, wurde die Einheitlichkeit
der Aampfhandlung in einer an die neuere Zeit erinnernden weise durch die den F�hrern der verschiedenen, r�umlich
voneinander getrennten Gefechtsgruppen erteilten Auftr�ge sichergestellt. Ganz �hnlich verfuhr der A�nig selbst, wie
wir sehen werden, bei Vurkersdorf,
In seinen am Ende des dritten Ariegs^ahrcs niedergeschriebenen �I^i^xionk l^l r^ti<^u<^" sprach sich der
A�nig auf Grund der bisherigen Erfahrungen grunds�tzlich daf�r aus, den Angriff nur gegen den schw�chsten f)unkt
1 ?uvres 28, S, H9-
        
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