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Die Kinderbildnisse Friedrichs des Großen und seiner Brüder

Full text: Die Kinderbildnisse Friedrichs des Großen und seiner Brüder

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!?iustbild im Charlottenburger Sdiloffo, Kopie de-, vorigen jal?vl?ini�cvts nach einem nur nicht befannten (original,
auf &cm der Kronpr�nj 6�1 ihni verliehen en poiiiifdion �Pcifett 2l6?cror&cn tragt 1, un& hev auf eine �hnliche
Vorlage zur�ckgehende, Seite 27 abgebildete und (752 datierte Aupfcrstich pon Vusch.
ZTlit den Don Roser (a. a. G. Seite 3*)) zusammengestellten literarischen Schilderungen de- jugendlichen Fried
rich^ in diesen Jahren haben diese Bildnisse wenig 2?ol?nlidifoit. An, ersten l��t sich noch das Urteil dc5 kaiserlichen
(Gesandten Grafen Sccfcn�orff von, \(). "suiii mit ihnen vereinigen, nadi dem der Kronprinj pon dein T�ter
durch allerlei Slrupa^en, wie fr�h Aufstehen, leiten, fahren. Gehen und stehen derartig �fattguirt" wurde., �da� er
bei seinen jungen Jahren so �ltlich und so steif ausfielt, und dahergeht, als ob er schon �ici Kampagnen gelhan
Honig jrict>rid;-H1illvlm1. im CafctfsfoKegiuTli mii hrfl tohini, de� prinjrn �lugufl iTilljdm,iVinriii-un?! ,^r^i,i>,,!>i, llusfct^nltl iiu� brnt <,'_'r!.�->��It�.'
im fiolicnjoflernmufrnm, gunj nbgclii�tct im l'�)\, f. 3O0/2O(
h�tte". Aus fast allen wildern aber Miefen schon die leuchtenden Augen fco* Gro�en K�nigs, wenn auch noch etwas
verschleiert und vertr�umt, man sieht aber, welch reiches Innenleben in diesem von seinem Pater so ganz unper
ftandenen Feuergeistc wohnt. Friedrich �Pill^elm I. batte fortw�hrend die fdiledite �u�ere, Haltung seines Sohnes 511
tadeln, den t�nzelnden Gang, das Gehen auf den Zehenspitzen anstatt mit den F��en aufzutreten, die fchiefe und gebogene
Haltung, und er wundert sich bann noch, da� der fortw�hrend gema�regelte Knabe so versch�chtert ist, da� er �feinen
ehrlichen ?Tlcnfdjen in die Angen stehet", sonstige Vorw�rfe sind noch, da� der Kronprinz ein �effemtnirter Kerl
fei, der nicht reiten und fchie�en kann 11116 sein Haar nicht verschneiden l��t, sondern sich frifiret wie ein Harr und
wie ein Harr Grimassen ziehet; der in feinem Gehe�. Sprechen, dachen a�emal grimassiret, 11116 wenn er reitet, isset
oder gehet, sich allezeit krumm und schief h�lt; der den "Kopf zwischen den Ghren hangen l��t und schlottrig ist".
1 yn 2.?aitki|? bei K�nigin Sophic-PorotheLi tiurt unter ?lv, T2 ein Knieft�cf als Kronprinj �mit bem n>ei�eu Jlhlct
ofticti" iiiifaof�livt, �>a^ mit (j?alorn bewertet wird.
        
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