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Die Kinderbildnisse Friedrichs des Großen und seiner Brüder

Full text: Die Kinderbildnisse Friedrichs des Großen und seiner Brüder

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une� der besonders die gro�e Kuitfl pcrfkmo - u>ie der �sterreichische (Sefanbtc reu �TUmteuffel sich in einem Briefe
an den Kronprinzen ausdr�ckte -, Mo Damen �hnlich und doch �ici fdj�ncr zu malen als fie in lOivHidifoit umvou. 1
IPilhclm Iwor�uato f�r f\d) sowohl ww f�r Mo in feinem Auftrage gemalten jainiHcii> und CDfp5tct"�bil6ct
ben Zlfaler Fncdrich IPilliolm U\?6cmaim, d.'r ihm ragen feiner billigen pretfe nnd w'!l feiner midiku-non ,?>upcrl�ffiy
feit lvi dcr D�r[tellun� d^-r Uniformen moljv jtifaalc als bec aus malerischen (Gr�nden ihin t�eit �berlegene Franzose.'
�tntoine pesne. Da aber pcsiic ein Sammelname f�r alle berliner Portr�ts des (8. war und noch ist, sind
ihn� auch mehrere der tu folgendem zu nennenden Bildnisse NVidemanu5 bisher sugefdjncben worden, was hiermit richtig
gestellt wird, olme das, ich im einzelnen auf diese fr�heren Bezeichnungen n�her eingebe. Das fr�liesie der mir beFanuteii
Bildnisse Friedrichs dieser Art befindet sich im �3cf?lgc des Grafen
Finckenstein zu HetttPcm und ist nach der Familienlradilion ein
(beschenk K�nig Friedrich IVilhelmsI, an den Gouverneur seines
Holmes, den (trafen 2Ilbrcd}t Konrab von Jincfenftcin.
Die Jlbbilbungo� (Seite 24 11116 bes Kopfes auf ber Cafel)
sind nach einer im ?�eucn palais bcfinblic^eit, von IVrwiclv
geui?ltot 'Kopie bes 23;lbc5 hergestellt worden. Vax Kronprinz
ist anfdicinenb im Alter ?�on ungef�hr sieben stiren Angestellt,
wie er mit ge^o^eneni i)ule und gese�kteni Sponton seine nicht
ntit^ctiialte Gruppe an beut Beschauer rorlx-if�hrt, ohne dnich
ben ihn bellend anfallenden I}un6 aus seiner Kufjo gebracht
511 werden. Seit 17!,? gab es eine Kompagnie kronprin^licher
Kabetteu, lind wir gehen wohl nicht fehl in der 2(?malmio,
da� der Kronprinz hier dargestellt ist, wie er seine Kadetten
fompagnie erziert, Xlad) einer frenndli^en ll�ttteiluug
des l>ovrn Dr. Kling in tDeintar 1 scheint die Dom "Kroiipvtn^on
getragene Uniform die �lteste �fftjierunifornx des Kadettenkorps
zu fein, die im schnitt des reichgesticklen Bockes nebst Ivesle
noch an die Zeit K�nig Friedrichs T. erinnert, ebenso in oer
Anbringung der drei grogen schleifen in der Taille. 2tudi
tr�gt der Kronprinj nicht die non seinem Dater \7{6 ein-
gef�hrten wei�en (Gamaschen sogenannte Stiefeletten), sondern
irtcij�c Str�mpfe unb Sdui?^e. ����crf?urbtg sind die um
geschlagenen Aermel der IPefte oder des Kamifols, die �ber
.friebrirtj tf*r als junget Hronfrinjin bet Uniform Hegimtntps Kronpiinj
}iipfrrbF(7tr.2 t>n altftiMtnicc). ( r^lgern �lhe vonjIV ITcilwiiinmiiniCol;. llhif.
die Aermelaufsel'I�ge des gest�lpt sind/' Der K�ra� geh�rt selbstverst�ndlich ni�^l znr Uniform, sondern bedeutet
eine malerische Lizenz, um die des Dargestellten wenigstens im Vilde anzuzeigen, nachdem er im Teben
bereits v�llig aufter Gebrauch gekommen war, au�er, wie auch heute noch, bei den K�rassier Regimentern.
jpenn bel diesem es wobl sicher ist, das; Friedrich in der Uniform der Kadettenosfiziere dargestellt ist,
liegt bei den n�chsten drei wildern wenigstens die vor, das: der Kronprinz ans ihnen nicht die Uniform
der Kadettenoffiziere, sondern die ihr sebr �hnliche der Gffiziere des K�nigs Rcgimcntcs l^r. der alten Armee) tr�gt.
Das sch�ne ansprechende 5>ild im bleuen li'gl. die Tafel) m�chte man nach der Gr��e der Figur in sp�tere
'
0">l� !)as im 170^030 Hern 1 ')<*z, Seite (5g von Fester als .srir,'!!.!, c>cr (Sco�e a!'>,sl'!ll>s�i', Fihiftlnifilifebr (jetiugaicrtigc
Bilbnis ans her >!'! ins o'xex Rainen in einer grcuabier
�l^il,^!',! Uniform d.nstl,'ll>, wirklich Friedrich der (Svoge fein foll, l��t sich durch Dergleidje nicht erfj�rten , wir F�imeti liiov nur bet
Erabition folgen, bie in bem y�bc de� ?iebli�wsbnibec ber Htarfgr�flit Jrillu'lmino fit-ht. -
-
3l"i? folge in il"lM| Mngabcti �bet die eoii
,V'rit^iii[� dl?!,, CCro�eii 1111b feinen Brii&ern in ilut-u i!i&bi^i'ni getragetteti Uniformen un�t Une Paiioniiuj ben f!^ii'l!>lich!'ilbrieflichen
l�Titteilmigen l",'? luMiuilifti-tiKen tters auf biefem (Scbiete, ?jerrn Dr. Kling, bem ich oitdj an biefer Stelle bcr^lichcn Dattf hierf�r fage.
        
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