Path:
Friedrich der Große - Stein - Bismarck

Full text: Friedrich der Große - Stein - Bismarck

4entbl��ten, isolierten, sozusagen eingekreisten preu�ischen Staat einen wenn auch nur schwache� R�ckhalt 511 verschaffen.
Der d�rften b , une ihn wenigstens Friedrich auffa�te, war also in seinen �liotiren etwas ganz anderes als sp�ter
der Norddeutsche 23un�: er mat fein Dersuch Preu�ens, eine Reform der deutschen !?crfassun^ unter preu�ischer F�hrung
ne tarnen, sonbcrn er war nur ein Abwehr nnd Dertei�igungsniittel gegen 6ie UebergHffe oeZ �sterreichischen Kaifers,
die ihrerseits 511 einer Reform des Reiches im �sterreichisch - kaiserlichen Sinne h�tten f�hren k�nnen; cg war eine
konservative Ketc^sp�litif, gerietet auf die Erhaltung des bestehenden Auslandes, weil dieser Zustand damals dein
partikularistischeu Interesse preujlens entsprach und seiner Stellung in (Europa Gesteireich gegen�ber zugute tarn.
Also: das beutst nationale in�ssen wir ausstatten bei der W�rdigung der Politik Friedrichs des (Gro�en.
Es war preu�ische Politik, die er gelrieben hat, Realpolitik dlirchans, orientiert lediglich an dem des
preu�ischen Staates als einer europ�ischen Gro�macht. Es ist nun l'ewundernngswl'n'dig, wie einheitlich das ganze
5-ystem seiner inneren Politik auf diesen obersten hin konstruiert war. Der politische erforderte nach
5d?(iiimiinjriimif frnt ffirogen. 3n Pn lllitfc: �ulbtgung in K�nigsberg 20. 3�fi l?^0 Bon ?. tj,33nr?iir,�;Cin?s un& tedjts : �ml?tiytintj be?
HWflpttHftffdjfflft�^c in irtarintl'urg 27. 3tui)H|l (722. (ITlen, 285a unb 309)
wie vor cin unverh�ltnism��ig gro�es stehendes Heer: es ist unter Friedrich dem Gro�en bis fast auf 2lX)0ln A?ann
vermehrt worden: ungef�hr vier Prozent der Bev�lkerung des Staates, nat�rlich zum gr��eren Teil ans Ausl�ndern,
d. h. Nichtpreu�en, zusammengesetzt, nur das Gfftzierkorps grunds�tzlich ganz preu�isch. Die Erhaltung dieses gro�en
monarchischen war die haupts�chlichste Aufgabe der ganzen inneren Verwaltung; mehr als zwei Drittel
des ganzen wurden f�r diesen weck verbraucht. Das brachte nat�rlich, obwohl die genau kontrollierte
Domanenverwaltnng fast die l)�lfte der ausmachte, doch einen schweren Steuerdruck mit sich, und es
war das gro�e Problem, wie mau diesen Steuerdruck in ertr�glichen Grenzen halten k�nne, ohne den milit�rische
politischen Machtzweck zu verfehlen. Die Besteuerung war damals eine zwiesp�ltige f�r 5tadt und (and: f�r das
platte Tand eine direkte Steuer, die Kontribution; f�r die St�dte cin in der Hauptsache indirektes Steuersystem, die
Akzise. Die direkte Steuer, im wesentlichen eine Grundsteuer, die in den meisten Provinzen nur von der b�uerlichen
Bev�lkerung getragen wurde, war schon sehr hoch; sie betrug bis zu vierzig Prozent des Reinertrags; sie lie� sich nicht
mehr, wesentlich erh�hen, ohne da� die Landwirtschaft dem Verfall preisgegeben wurde; au�erdem w�rde eine Erh�hung
dieser steuern unter Umst�nden die Opposition des Adels hervorgerufen haben, dessen Interesse ia mit dem seiner
Vauern eng verkn�pft war; und der alte kaum erst �berwundene streit zwischen kandcsherrn und st�nden w�re damit
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.