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Miscellanea Zollerana

Full text: Miscellanea Zollerana

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linden uni� Nu�b�umen, zwischen denen ferner Hafelstauden nnd
Pflaumenb�ume von der gr��ten Art mit untergesetzt werden sollend
Einen langen gestand hat diese erste Lindenallee Zwischen Hunde-
br�cke (Schlo�br�cke) und dein sp�teren Platz vor den� Opernhaus nicht
gehabt, da sie infolge der Befestigung Vcrlins durch den Gro�en
Knrfiirficn einging. Wenn auch ein bestimmtes Jahr fiir die &e*
seitigung der 33�nme nicht angegeben ist, so wird sie doch wohl im
Anschlu� an den Van der die linden �berquerenden Fcstungsanlagcn
nnd des Nenst�dlischen Tores szwischen R�nigswachc und Prinzessin�
Palais) imJahre (658 erfolgt fein,^ Dura} diesen Unistand wirddie
Oatiernng de? vildes ganz in die N�he des Jahres I.65O ger�ck!,
in dem der Grundri� von Mcinhardt und die Stadtansicht in der
stehungszeit des 23ilbe& in Betracht genommen werden mu�, Das
von Memhardt 1650 im lnstgartt'N erbaute lusthaus ist auf dem
Grundri� von Memhardt, der als Erbauer desselben bereits vorher
in der tage war, es in seine Darstellung einjutragen, sowie auf dein
Gelgem�ld? sichtbar, fehlt dagegen wieder auf der Merianfchen Ansicht,
Handelt es sich bisher um Fragen, f�r die man zur Hot �och eine
Erkl�rung finden kann, so wird es auf dem letzten Teile des Vildes
links rom lusthause unm�glich, der Auffassung des Malers 311 folgen.
Alle Geb�ude sind so aufeinandergefchoben, da� es nur mit Hilfe
der Merianschc� Anficht und deren Erl�uterung m�glich ist, sie
festzustellen. So soll die Kirche mit dem gr��eren Turm die Marien�
kirche, die kleine nnmitte�lmr daneben die Heilige = Geistkirche, der
Ausschnitt OBI drin flVuniwifiHrrltn non ITInnhArM 565� in �TIeriiins Topograpliia Bnndanba^oa
Topographia Brandenlmrgica entstanden find. Einzelne schwierig-
keilen, den plan von Memhardl mit unserem �?ilbe in Einklang 311
bringen, lassen sich wohl dadurch erkl�reil, da� der plan mannigfache
Zttkunftsgedankon bereits als vollendet wiedergibt. So ist 3, 8. von der
Gruppe von je sechs H�usern mit der Front nach dein heutigen Kupfer�
graben 311 links und rechts beim Anfang der linden an der Hnndsbrncke,
die Mrmhardts plan als �Anfang zur neuen Vorstadt" wiedergibt,
weder auf lNerians Stadtansicht noch auf dein �I֫ dos Hohenzollcrn^
Museums etwas zu sehen, (vgl. den Ausschnitt ans Merlans
Grundri�). Ader auch von dem 5655 angeblich als erstes ansehn,
licheres IVohnhanZ auf der Steife der heutigen Rommandantnr er'
bauten Memhardtschen Wohnhause (vgl. Holtze a, a. �., S. 7<*) zeigt
uuser 23il?� uoch feine Andeutung, was f�r die Frage der (?nt-
hohe Festungsturm das Spandauer Tor uild die beiden kleineren Ciirme
die an der Spree aiMfiinbcr de�� lusthaus und der Hofapolhekc
belogenen Orme sein. F�r die anscheinende l�ge dieser letzten
beiden T�rme vor dein lustgarten anstatt hinter ihm auf der anderen
Seite der Spree fohlt mir die Erkl�rung, Das rechts vom knsthause
ganz vorne liegende Hans mit dein Fachwerkgiebel kann m�glicher-
weise das Gie�hans fein sollen. (Auf Il�embarMs pian mit 6 de�
zeichnet.) F�r diese Auffassung spricht die namentlich auf der
INerianschen Anfichtdeutlich sichtbar gemachte k�nstliche Vodenerh�hung.
die es umgibt, die auch inMrmhardts plan durch die Zeichnung an*
gebeutet ist.
Trotz der ungel�ste'! Fragen, die dieses Vild unZ �berl��t,
beh�lt es seinen au�erordentliche� Ivert f�r die Varstellung des
Schlosses, bei der es durch die Gr��e und die Genauigkeit der Einzel-
heiten von keiner anderen �bertroffen wird. Auf keine Iveise kann
man sich besser eine Porstellung von den� Aussehen des Schlosses
vor Schl�ters durchgreifendem Neubau und Umban machen, als durch
l vgl 5e,de>. Der tu)lgarfcn am schlo� in vrrli,, bis I� feinet Aufl�sung Im
3"hrc I?15 in: Fc>lfchunge� zur Srflnbtnburgijilicii und preu�ischen rr 5talit 5�Iin. (Jrft X. 5, b?.
        
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