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Miscellanea Zollerana

Full text: Miscellanea Zollerana

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�Mahl' uns den gr��ten Redner ab,
Den es feit alten Zeiten gab;
�Vus Auge mach!, mehr als der Mund,
�Die innigsten Gef�hle kund.
Doch was wir jetzt begehren,
Mu�t du uns bald gew�hren."
�Und unsre Vlicke sagen,
�was wir im Herzen tragen."
�Es kann den Augenblick geschelm;
�la�t mich ms Zeiteilzinuner geh�.
�Ihr m�gt inde� hier wellen,
�Im Auge weint der bittre schmerz,
�Im Auge lacht bas frohe Herz;
�Selbst Furcht und Hoffnung beben
�3" unsers Auges leben."�Ich werde m�glichst eilen."
Er kam, eh' sie gehoft, zur�ck. �3eht Eltern und seht Rinder au,
�So oft ein froher dag begann!
�Ihr les't in ihren Vlicken
�Ich bin schon fertig; � w�nscht mir Gl�ck!
�Doch k�nnt Ihr wohl erdenken,
�was ich Euch werde schenken?" �Das z�rtlichste Entz�cken."
Die Freunde rieten her und hin,
Doch keiner traf des Mahlers Sinti.
�Er hat uns sch�n zum Vesten!"
Sprach Einer von den G�sten.
�3eht selbst den holden S�ugling an,
�Der auch noch gar nicht lallen kann!
�3n feines Auges Z�gen
Ihr die 5eele liegen."
Der K�nstler in der Mitte stand.
Er �ffnete die rechte Hand.
(Sin Auge war zu sehen.
�
�K�nnt Ihr mich nun verstehe�?"
�Drum, wenn ein frohes Fest erscheint,
�Pas ,
�Mag Euch den Redner nennen,
�Ihrlernt den gr��ten kennen."
Erschiene� ist der frohste lag,
Den ich so gerne feiern mag.
la� Dir bieg Bi�1 gefallen,
Es redet von uns Allen.
1?ine �nippe wem f�nf itutjen.
Mitwirkung Kaiser Wilhelms des Gro�en bei �Die Medaillen f�r ;s^5 und ys\$ sind wahrscheinlich die
ersten Exemplare, welche K�nig Friedrich Wilhelm ITT. in paris
fertigen lie�, denn sie zeigen dir �u�eren Enden des Kreuzes auf
dem Revers, der Rundung des Medaillon�Randes folgend. Als
dies der K�nig erst sp�ter bemerkte, lie� er einen neuen Stempel in
Verlin anfertigen, wo die oben bezeichneten Enden des Kreuzes,
gradliniieri, also abstehend nom runden Medaillon�Rande erscheine�,
in welcher Form sie der K�nig mir austauschte, wohl inErinnerung,
da� er mit im M�rz \s\$ in Chaumont auftrug, das Vand zu der
damals nur noch projectirten Medaille, zu zeichnen, was ich sodann
in Farben, bann aber, die Mitte des aus papieren geschnittenen
schwarz und wei� ger�nderten Vandes, mit einem Grange Streifen,
aus dem Sanbe meines schwarzen Adler Ordensbands entnommen, �
ausf�hrte. milbelm.
der Herstellung der Ariegsdenkin�nzen von
I8l3 und 1814. Mitgeteilt von Paul Seidel.
Im Hohenzollern' Museum befindet sich je ein Exemplar der
Rrieg5deilkmi�nzen von (8|3 und \&{% die mit folgendem S�riante
des Major? unb 3ektionschefs im Ingenieur �Komitee Wagner vom
6. Juni (878 Kaiser Wilhelm dem Gro�en vorgelegt wurden:
�Aus dem Nachlasse meines Gro�vaters m�tterlicherseits, des
Geheimen Rabinetsrathes Albrecht, welcher vom K�nige Friedrich
Wilhelm III.nach der Katastrophe von Jena zu diesem Posten be-
rufen wurde und auf demselben 28 Jahre bis zu feinem Tooe ver-
blieb, besitze ich beifolgende kleine Gegenst�nde, n�mlich die vom
K�nige genehmigten Modell-Exemplare der Kricasdenkm�nzen von
;�13 und l�l4, sowie die Entwurfs �> Zeichnung zum luisen> Orden,
welche der K�nig eigenh�ndig � durch Verk�rzung der Kreu3arme �
modificirt hat, wonach bann der (Drben seine jetzige Gestalt erhielt."
Wilhelm.Vaden, \6J\0, ;8?8.
Obige Notiz d�rfte auch f�r die �chtheit des luisen Kreuzes
sprechen."Dieser Bericht sowie die Betrachtung der Denkm�nzen weckten
in dem Kaiser eine Reihe von Erinnerungen, die er am ;e. 
tober !�?s wie folgt eigenh�ndig schriftlich festlegte!
Veidem farbigen Entwurf des luifen-Vrdens find die tats�chlich
zu lang geratenen Kreuzbalken durch Vleistiftstriche verk�rzt worden.
        
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