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Der große Maskenball in Berlin zur Feier des Geburstages der Königin Luise 1804

Full text: Der große Maskenball in Berlin zur Feier des Geburstages der Königin Luise 1804

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I
dar, une er in Sufa Sicgcsfefte feierte 11116 die �lteste Tochter dos Darius, Stativa, 511 feiner (^cnml)liu erhob. Pas
Erscheinen non Abgesandten aller von Alexander besiegten V�lker, INeder, Scyt^en, Acgypter, im Festzuge gab durch
die reichen Hoft?me ein betuegtes buntes Vild. Die 3Nusik ging in sanftere T�ne �ber. Das Fest der Sonne zu
feiern, erschienen feierlichen Zuges die �ttagier, der �berpriefter an ihrer Spitze, Sie trugen den Altar der Sonne,
ordneten sich zum Gpfer und erwarteten Stafiras Ankunft, die von der K�nigin Cuifc dargestellt wurde: �Sie erschien,
mit der w�rde der �l?ajeftat und der unwiderstehlichen Anmuth der (H�llin der bliebe, in einen� h�chst zarten wei�en
Gew�nde, begleitet von Prinzessinnen nnd e6eln Frauen. Neben ihr ging eine ihrer Schwestern, die Opferschale in
der Hand. Alle unikreisten den Altar. Der Vpferpriester verrichtete ein Gebet an die Sonne. Stattra kniete voll
Andacht am Altare nieder, erhob sich, fiehete noch einmal mit ausgebreiteten Armen um (Erf�llung hei�er w�nsche,
lie� sich die Vpferschalc reichen und vollendete das (Opfer durch dreimal wiederholte Ausgie�ung in das heilige euer.
(Ein sanftes Adagio begleitete diese Handlung, welche, heilige Schauer wirkend, die ganze Zauberkraft der ��?yftif mit
sich f�hrend." 23al6 wechselte bas Vild. Alerauder, dargestellt von j?rinz Heinrich, dem 23ru6er des K�nigs, erschien
unter den Al�ngen einer kriegerischen ?Hufif und mit gl�nzendem (Befolge. Neben ihm schritt sein Freund Heph�stion,
dargestellt von priuj 5ouis Ferdinand. Statira will sich rot dein Sieger dem�tigen, aber er kommt ihr zuvor
und erw�hlt sie durch Darreichung der Hand zur (Gemahlin. (Pgl. die Abb. S. 225.) neue 23il6er fesselten
Per (Furffaftcmttami {IV.CI;o�*omicrfij i>erl��l �cttiit als �blinficr poffagier" in einer Journali?re
das Auge, bis alle Gruppen sich schlie�lich zu einein Tanze vereinten, dessen 2Nitte!punkt Alerauder und Stalira
bildeten. Nach den Al�ngen eines Marsches verlie� schlie�lich der gl�nzende ,^ug den 2Taum. Zur�ckgekehrt nahm
die A�nigin auf einer Estrade unterhalb der k�niglichen Togc slatz, um die ihr in den weiteren Vorf�hrungen dar
gebrachten Huldigungen nicht nur der Hofkreise, sondern auch der weiteren berliner Gesellschaft entgegenzunehmen.
Da ei-schcint ein t�rkischer Sascha mit einem Gefolge von 80 Personen, um die A�nigin zu begr��en und ihr von
seinen Sklaven und Sklavinnen T�nze vorf�hren zu lassen:
        
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