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Der große Maskenball in Berlin zur Feier des Geburstages der Königin Luise 1804

Full text: Der große Maskenball in Berlin zur Feier des Geburstages der Königin Luise 1804

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der Geist des ber�hmten A�chenmeisters Friedrichs des Gro�en, Noel, mit seinem bekannten Regenschirm, von dem
zur Markierung des Geistes ein d�nner Flor herabwallte. Herbeigelockt von dem Duft der Fasanen und Tr�ffeln
war er aus dein Paradies gekommen, um seine Dienste anzubieten. Ferner erschienen Harlekin und Coloinbina, letztere
der Venus an Handfestigkeit noch �berlegen, ein Amor von sechs Fu� H�he auf einem Steckenpferd, der belieble
G�rtner Vouche mit einem Riesenbukelt f�r die "K�nigin, ein ein altmodischer Canzmeister und ein
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Nachtw�chter mit einem Eulengesicht, der einen k�rzlich in Berlin aufgetretenen �Melopoeten" verspottete. (Ogl,
die Schlu�abbildung.)
Unter den Schilderungen der weiteren Masken und Unterhalter der Gesellschaft wird dann auch unser savoyarde
mit seinem Guckkasten genannt, der der Gesellschaft durch die Erz�hlung seiner Reiseabenteuer sehr Diel Vergn�gen
bereitet habe, und der neben dem Drolligsten, was die Phantasie erfinden konnte, auch das Ernsthafteste und �Dar;rfie
�ber die K�nigin des Festes und das ganze k�nigliche Haus gesagt habe, bis er in das naive Gest�ndnis ausgebrochen
sei, wie es zum Schl�sse feines Guckkastenliedes weiter unten wiedergegeben ist: �N'est pas d'autre s�jour A Berlin
pr�f�rable" usw.
Die ersten vier Verse des vom Savoyarde� vorgetragenen und hier abgedruckten Liedes scheinen rein phantastischen
Faschingsunsinn ohne bestimmte Beziehungen zu enthalten, und erst von Vers 5 an wird der Text durch die Guckkasten-
bildcr illustriert. Oon diesen Aquarellen kann hier nur eine Auswahl wiedergegeben werden, wobei in erster kinie
diejenige,! ber�cksichtigt sind, die Beziehungen auf bestimmte Pers�nlichkeiten haben und deren Portr�ts zeigen. Aus
        
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