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Erziehung und Unterricht der Königin Luise

Full text: Erziehung und Unterricht der Königin Luise

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... er hat alle m�chliche volkommenheiten an sich, die nur seyn k�nnen.
55H. Jesus lehrte in anbeten in Geist und in der warheit.
IH5. lkr sagte, alle die gute Taten, die wir hir t�ten, die w�rden uns in der Ewigkeit belohnet werden als
die Ernte unserer au�sat.
Ich glaube in den Evangeligen ist alles begriffen, wa� zu unfern Zeitlichen und Ewigen Gl�ck erforderlich ist.
Wunder ist solche Dinge, die die Menschen nicht verricht.
In der Absicht Seiner kehre zu bestedigen, that er wunder.
555. Er ging mit h�chsten wie mit den nidrigen um, immer gut und h�flich.
Mit seinen Aposteln, deuchte mir, ging er am mersten mit um.
Das f�nfte Heft beginnt mit der historischen Darstellung des Todes Jesu und von der Pflicht zur Rach-
folge Christi, �wen wir unser (eben bessern und leben, wie es Jesu gerne hat, so ksnen wir uns versprechen, da�
wir Unterst�tzung grigen." Im n�chsten Heft sto�en wir wieder auf starke Vetonung des hedonistischen Gedankens, aber
auch, wie aus Antwort Nr. 23? ersichtlich, auf den Hinweis einer nicht durch die R�cksicht auf das eigene Wohlergehen
bestimmten Verpflichtung, das Gute zu wirken um seiner selbst willen.
278. Wir sollen da� gute thun darum, weil es uns gl�cklich macht, und eine herzliche tiebe unfern Gott zu beweisen,
hingegen alles b�se meiden, weil es uns Gott mi�fellich und uns ungl�cklich macht.
235. wen wir uns Gott anvertrauen, so sind wir aufs beste versorgt, den er nimt sich aller seinen Gesch�pfe an und
wie sich ein Vater �ber seine Uinder, �berall so sorgt Gott, da� er unser Elend abwendet.
286. wir m�ssen allerdings, wen Gott f�r uns sorgt, auch selbsten Sorge tragen f�r unser und andre Vestes; den sonst
h�tte uns Gott vergeblich Verstand und Ar�fte verlien.
237. Nein, gar nicht; er wolle nur, da� wir vertrauen und unser Grund auf Gott legen sollen und dabey allen
fieis anwenden sollen, gutes zu schaffen in der Welt, soviel wir �mer kanten.
288. Zu unser gl�ck, da� wir in aefar, in noht �mer jemand haben, der uns hilft und auf dem wir hoffen d�rfen.
Denn es kan seyn, da� just zu der Zeit unser bester Freund gestorben ist, hernach sitzen wir da, aber Gott,
den haben wir �mmcr und Ewig.
w�hrend Heft ? und 8 nichts Besonderes bieten, haben Heft 9 und wieder besonderes Interesse f�r uns
durch die eigenartige Vehandlung des Themas von den Pflichten gegen die Rebenmenschen und vom Umgang mit ihnen.
5H7. Herzliche kiebe gegn unsere Neben Menschen ist die, die sich auf alles erstr�ket, wa� ihm angenehm, mit wahrem
gcf�l inniger zuneijung und mit dem Vorsats, ihm unsere ganze gesinnung der Edelsten, besten Aebe durch unsern
Betragen zu zeigen.
5H8. Als dan ist wahre anhaltende tiebe, die mich antreibt, f�r das Gl�ck meines Nebenmenschen zu sorgen, wen
ich mir best�ndig angelegen seyn lasse, auch mit Aufopferung meines Vortheils mit M�he und Zeit verlust sein
wohl imer so zu bef�rdern als mein eigenes.
550. wir m�ssen vornehmlich f�r sein Seelen wohl sorgen.
552. Auf dieser Art, wen wir sehn, da� er von der Cugend abgehen will,ihn durch Vorstellung und Sanftm�tigkeit
wider ihn zurechte f�ren.
55H. Mit Sanftmut und gute Lehren und hernach ihm auch V�cher lesen lassen, die ihn gan� von seine Ihrige (irrigej
memungn apbringt.
576. Bescheidenheit ist, wen wir uns in keinen: st�ck uns zu viel heraus nemen oder uns mer anmasen, als wir
w�rcklich Recht haben, sondern kieber weniger aus uns machen, als zu gro� uns d�nken.
53^. Ich glaube dieses, das alle Menschen nicht ungern mit mir sprechen werden, weil ich inen werde bescheiden
antworten und ich immer werde suchen, sie zu befriedigen.
592. H�flich seyn hei�t, ich se z. V. jemand, der hat kein Stul, und ich hette einen, so bat ich auf stehen, ihnen den
meinigen geben oder, weren noch mehr da, in einen andren geben und da� kann man noch auf fiele arten beweisen.
Qo&fnjoUtrn-J'^61"*)191.0. *9
        
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