Path:
Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

114
5H. Vild. �Gouache"; abgeliefert an: 9. M�rz f�r 30 Friedrichsd'or; die Wiederholung, f�r den Prinzen
Friedrich -Aarl, die als �Aquarell" bezeichnet wird, ist abgeliefert am 3. November f�r 30 Friedrichsd'or. Der
Maler gibt diesem Silbe die Vezeichnung: �Die Ankunft des A�nigs auf dem Schlachtfelds von Sadowa."
Vie Skizzicrung des Vorabends von A�niggr�tz beruht auf einer Eigenh�ndigen Eintragung des K�nigs in
dem �Regenten-Aalender"; sie stimmt so in der Substanz ganz mit der Schilderung Moltke'5, �Gesammelte
Schriften" III,S. �berein. Merkw�rdig bleibt, da� der sonst so wohl unterrichtete Touis Schneider in seinem
kleinen, aber inhaltreichen V�chlein: �A�nig Wilhelm im Jahre Verlin L. 2. s 5869), 5. 85, von einer Veratung
des A�nigs mit Moltke, Roon, Alvensleben und Cresckow erz�hlt.
Die Erz�hlung des auf dem Schlachtfelde selbst anwesenden Malers findet sich bei l.Schneider, �Aus dem
5eben Kaiser Wilhelms", I,S. 288.
55. Vild. �Gouache"; abgeliefert am Mai f�r 30 Friedrichsd'or. �Das Aavallerie- Gefecht vor
siroblus" nennt der Maler selbst dies Vild.
Der Vnef des Prinzen Albrecht ist gedruckt bei t. Schneider a. a. G., I, S. 286f.
56. Vild. Der Name des K�nstlers fehlt bei den� Originale; er ergibt sich aus der Schatull-Hmttung von
Oskar wisnieski: �Aquarelle"; abgeliefert am Dezember f�r 30 Friedrichsd'or. Vom Maler selbst wird
das Vild bezeichnet: �A�nig Wilhelm I. begr��t Garde-F�siliere und Garde-J�ger s^ic!) bei den eroberten feindlichen
Gesch�tzen in der Schlacht bei A�niggr�tz." Die Verwechselung von �Garde-J�gern" mit �Garde-Sch�tzen" beschr�nkt
sich aber nur auf diese Vezeichnung; auf dem Vilde sind die Gr�nr�cke ganz richtig mit den schwarzen branden-
burgischen Aufschl�gen gemalt.
57. Vild. �Gouache"; abgeliefert am 23. August f�r 30 Friedrichsd'or; die Wiederholung f�r den
AronprinM ist abgeliefert am 4. Januar f�r 30 Friedrichsd'or.
58. Vild. �Gouache"; abgeliefert am 30. Januar f�r 30 Friedrichsd'or. Der Maler nennt dies Vild:
�Der A�nig aus der H�he von wolkersdorf vor Wien."
Die Aeu�erung des A�nigs �berliefert der damalige Fl�geladjutant Frhr. von koe, Erinnerungen aus
meinem Verufsleben, Stuttgart S.
59. Vild. �Gouache"; abgeliefert am 25. Oktober f�r 30 Friedrichsd'or.
60. Vild. Der Name des A�nstlers fehlt bei dem Originale; er ergibt sich aus der Quittung von Oaul
B�rde: �Aquarelle"; abgeliefert am Dezember f�r 30 Friedrichsd'or.
In dem Verzeichnisse der Aquarelle ist dieses Vild zum Jahre gesetzt; nach dieser Schatull- Quittung
geh�rt es also sp�testens in das Jahr Doch ist dieser Vorgang ja an kein bestimmtes Datum gekn�pft, viel-
mehr als eine typische Szene anzusehen. Die nachtr�gliche Einrangierung an dieser Stelle, zum Herbst geschah
aus den im Texte angef�hrten klimatischen Verh�ltnissen, die dem Verweilen des A�nigs auf Vabelsberg so besonders
zutr�glich gewesen sind. Der Maler selbst hat dem Vilde die gut passende Vezeichnung gegeben: �Seine Majest�t
A�nig Wilhelm in l�ndlicher Vesch�ftigung auf Vabelsberg."
6^. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am 30. November 186?, f�r 30 Friedrichsd'or. Der Maler bezeichnet
das Vild kurz: �Die eroberten Fahnen."
62. Vild. Eine Schatull- Quittung f�r dieses Aquarell hat sich nicht ermitteln lassen.
65. Vild. Der Name des A�nstlers fehlt bei dem Originale; auch eine Schatull-Huittung ist nicht ermittelt
worden. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist es von Fritz Schulz, der ja das pendant, die Fahnennagelung, gemalt hat.
6h. Vild. �Gouache"; abgeliefert am 8. Januar f�r 30 Friedrichsd'or.
Die Unterschrift des Vildes selbst hat den Schreibfehler in der R�mischen Jahreszahl �^859", statt
unter jenem Jahre ist es auch in den, Verzeichnisse der Aquarelle eingeordnet. Der Maler hat in seiner n�chternen
sachlichen Vezeichnung des Vildes: �Feierlichkeit auf dem Malenkopfe von wilhelmshaven am Juni das
richtige Datum, angegeben.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.