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Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

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Nachtrag und Bemerkungen
Nachtrag zum 58. Vilde: Pie dem K�nige hier vorgef�hrte �Cur�e au flambeque" ist auf einem Aquarell-
bilde dargestellt, welches, neben anderen Jagdszenen aus Napoleonischer Zeit, in der Franz�sischen Abteilung der
Internationalen Jagdausstellung zu Wien sich befand, mit der Bezeichnung: �Compi?gne 1860". Hier f�llt
besonders die tadellose Richtung der Meute auf, die von zwei Lik�ren auf den Fl�geln in Vrdnung gehalten wird.
H8. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am 26. Dezember f�r 30 Friedrichsd'or. Ver Maler bezeichnet
das Vild auf der �chatull-Auittung mit n�chterner Sachlichkeit: �Flottenbesichtigung im Hafen. 5. Juni 536H."
Hy. Bild. �Aquarelle"; abgeliefert am 59. November 166H, f�r HO Friedrichsd'or, davon Fricdrichsd'or
als Reise-Gntsch�digung, jedenfalls f�r eine �Dienstreise" des K�nstlers auf die �Arcona". Der Maler nennt sein
Vild: �Die Vorstellung vom 6. Juni ;86H auf 5. M. Schiff Arcona."
Die im Text genannten f�nf Ariegsschiffe sind wohl �Arcona"; �Nymphe"; die Gedeckte Rorvette �Vincta";
die Segelfregatte �Niobe", die als Depotschiff f�r das Geschwader diente; und vielleicht eine der Segelbriggs �Musquito"
und �Rover", Schiffsjungen -Schiffe, die und Gesch�tze f�hrten.
Die Augenzeugin f�r die Rronvrinzessin ist die Frau <�. von Vunsen: �Andrei Gesandtschaften", Verlin
�. 290. Die Notiz stammt aus dem Januar
50. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am 3. Mai f�r 60 Friedrichsd'or. Die doppelte Hohe des Preises
ist vielleicht durch die F�lle der hierf�r zu zeichnenden Portr�ts bedingt worden. Die Bezeichnung �Graf Vismarck"
in den Unterschriften des Bildes beweist, da� diese Beschreibung erst nach dem Gasteiner Vertrage,
stattgefunden hat. Die linke Ecke des Vtldes, wo sich der Maler selbst dargestellt hat, ist bei der Nachbildung aus
technischen Gr�nden leider in Wegfall gekommen.
Diesem Jagdbilde sei eine Streckenliste �ber die vom A�nige erlegte Jagdbeute angeschlossen, die der �Gro�e
Regenten-Aalender" aufbewahrt hat. Hiernach hat der A�nig in den Jahren bis 1.868, also in 55 Jahren,
an 2^5 Jagdtagen erlegt:
(58 St�ck Rotwild. 5 W�lfe.
tsg St�rf Damwild. 3^ F�chse.
78 Stilef Rehwild. 2 V�re�.
9 Gemsen. 6 Vachsr.
735 Ttiick 3au?n. 573 Fasanen.
226^ Hasen. H62 Rebh�hner.
32 Ilaninchen. 2 Raubv�gel.
Zusammen also H5H? Zl�cke; der �Regenten -Aalender" z�hlt H552 St�cke zusanm,en.
5^. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am \\> 2Nai {867, f�r 30 Friednchsd'or. Der 2�?aler nennt es: �Der
Morgen des 22 "M�rz ;'
Die Antwort des A�nigs an die Minister steht bei Heinrich 0. M�hler, k�niglich preu�ischer Kultusminister,
Verlin S.
52. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am 30. Januar 1,367, f�r H0 Friedrichsd'or; der h�here ))ieis beruht
wohl auch hier auf der gro�en Zahl von Oortr�lkopfen. Vie Bezeichnung des Malers lautet: �3o�r6e beim Herrn
Minister von M�hler."
Der Wortlaut der Ansprachen des A�nigs von 1.366 findet sich in der Viographie von H. v.M�hlsr a. a. V.
3. nach einer vom A�nige selbst durchgesehenen und korrigierten Abschrift; die von ebenda Z. 2^0 ff.
55. Vild. �Gouache"; abgeliefert am November f�r 50 Friedrichsd'or. Fritz Schulz hat als
Schlachtenmaler den Leldzug selbst mitgemacht; er bezeichnet dies Bild: �3. M. der A�nig im Lrften leichten Feld-
lazarett? des 5"" Armeecorps zu kibun."
flo^cnioiietn'3 atcbudJ t9lO* 55
        
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