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Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

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�Parlamente" nicht durchgek�mpft, wenn or nicht in schwerem innerem und �u�erem Hingen verhindert h�tte, da�
Preu�ens A�nigstum zum �rein ornamentalen Zchmuck des l)erfassungsgeb�udcs", 511m �toten Maschinenteil im
Mechanismus des parlanicntarischcn Reglements" herabs�nke, wenn der Parlamentarismus in Preu�en einen ausschlage
gebenden Einflu� sich ertrotzt h�tte, wie jetzt in Frankreich unter dem �liberalen Kaisertum", das hiermit der
Napoleonischen Dynastie selbst bas Grab gegraben. Dies spracb der K�nig, bei der Nachricht Don dein Skgcsjubel
in Berlin nachdr�cklich aus: �Wie nun, wenn dmnals die Herren von der Opposition ihr? Absichten gegen moine
j�il?id'). lvill^In; Campbaufcn: Ctagttoing. t.307 ifl7o
Reorganisation der Armee durchgesetzt h�tten! welche furchtbaren Erfahrungen w�rde Preu�en haben machen m�ssen!
wird man einsehen, warum ich so fest geblieben bin. An der franz�sischen Armee sieht man ja, wohin solche
parlamentarischen Experimente f�hren."
M�chte unser Preu�en stets sich des 3cgens seines stolzen A�mgwmes bewu�t bleiben, als fest ruhenden Poles
in der Erscheinungen Flucht im Neuen Deutschen Reiche!
Aber neben jenem teilnehmenden Empfinden Napoleon gegen�ber dr�ngte sich dem K�nige doch auch die
Erinnerung an vergangene Zeiten mit ergreifender Gewalt auf- an die Zeit der tiefsten Erniedrigung Preu�ens vor
zwei Menschenaltern, die er selbst miterlebt und mitgetragen, als Preu�ens K�nigin Cuife dittsuchend vor dem Gheim
des Besiegten von Sedan, vor dem Sieger von Jena gestanden, vor Napoleon I-, in jenen Iulitagen des Wahres l80?
in Tilsit. Diesem Gedenken gibt das 69. Vild Ausdruck, von Ivilhelm Camphausen: �Vergeltung.
das die beiden Begegnungen vom l,. 3U^ 1807 und vom 2. September \87O in wirksamen Aontraste zusammenstellt.
        
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