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Friedrich der Große und seine Leute : IV Graf Kurt Christoph Schwerin

Full text: Friedrich der Große und seine Leute : IV Graf Kurt Christoph Schwerin

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plane/ so hei�t 55 in der Denkschrift non po�etmls und Schwerin, ��ber die (Eure �ftajeft�t uns gestern die Ehre
erwiesen haben, uns zu unterhalten," Dann aber fahren fie fort: �Wir sprachen noch von einein dritten plane, der
bannt] hinauslief, da�, wofern Hachsen den Schild erheben und mit bewaffneter Hand, sei es in B�hmen, fei es in
Schlesien eindringen sollte, um sich desselben ganz oder zum CetI 511 bem�chtigen, da� alsdann Eure Majest�t berechtigt
sein w�rden, hinsichtlich Schlesiens ebenso 311 handeln, um 511 verhindern, da� man Sie derart in Ihren Staaten auf
allen Seiten einschlie�t oder da� man bas Ariegstheater an Ihre Grenzen verpflanzt."
Zwar gaben sie zu, da� dieser dritte Weg sich stets �in einiger weise" rechtfertigen lasse, und sie verkannten
auch nicht, da� die Verhandlung leichter sei, sobald man das strittige Gebiet als Faustpfand in Vesitz habe, aber im
SritgetiofPfdje s^iiische Zeichxmig auf Ken Ursprung des �krs!?s> Schiffchen 'Krtcgrs. Anonym, Aufnahme der �t�tHausfefjetiben
grf�brl�^cn Anschl�ge" des Hetliner Hufes zur (Eroberung 5chlrs,en5 in Wien
Gnmde ihres Herzens waren sie diesen,, wie aus allcdcm sich ergibt, von dem A�nig ausgehenden Vorschlag abgeneigt.
Juden, sie ihn an die letzte Stelle verwiesen und gleichsam nur als ein Anh�ngsel der Denkschrift behandelten, suchten
sie ihn von der Diskussion auszuschlie�en.
Trotz alledem und entgegen dein Rate von Lodewils und Schwerin fiel die Entscheidung Friedrichs f�r eben
diesen dritten weg. Und nicht einmal den Vorgang Sachsens wartete er ab, sondern er spielte in jeder Hinsicht das
s'ravenire. Resigniert schrieb denn auch der Minister in den ersten Cagen des Novembers den, Feldmarschall, die Hitze
nehme zu, statt zu verstiegen, und so werde ihnen beiden angesichts der wirkungslosigkcit ihrer Vorstellungen nur der
Ruhm des Gehorsams �brigbleiben.
In dieses Stadium der Vorverhandlungen geh�rt auch eine Denkschrift, die, unter Schwerins papieren
befindlich, vermutlich auch aus seiner Feder hervorgegangen ist. Danach scheint, als seien im Rate des K�nigs
1 pobcwils schreibt an Schwerin, 3. llopcmbcr U^o: ,Je ae remarque que trop dans les lettres que je re�ois, que l'ardeur augmente,
au lieu de ralentir. Enfin, quand on a dit tout ce qu'on doit dire, comme je l'ai fait en pr�sence de Votre Excellence, et que je le fais encore,
quanti l'occasion se pr�sente, il [ne] nous reste que obstquii gloria." Berlin, (ScrjtMmr* Staats arrtjtn (3iti�t:&,5t. 21.). !?gl. Kcfer, 2??t. \, S. 4?.
Cdjtnjofleni'JoSfrbudj IJHO. k
        
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