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Militärische Erinnerungen an Ansbach-Bayreuth

Full text: Militärische Erinnerungen an Ansbach-Bayreuth

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Don der Garde bu Korps wurde die sch�nste Mannschaft f�r Mc k�niglichen Garden ausgew�hlt. Die meisten
Unteroffiziere und Trompeter traten zu dem neuen, aus dem Stamm des markgr�flichen Husaren-Rorps gebildeten
�Ansbachschen Husaren Bataillon" �ber, das mitKapitulation vom 27.M�rz (?92 dem Obersten v.Franckenberg
verliehen und durch Abgaben der preu�ischen Husaren Regimenter auf die starke �on f�nf Eskadron? gebracht wurde,
vier sollten sich aus dem Ansbachischen, eine Eskadron aus dem Vayrcuthischen erg�nzen. Don der Ansbachischen
Garde du Korps wurden f�nf Offiziere zu dem Bataillon perfekt, die meisten anderen kamen aus preu�ischen Husaren-
Regimentern, Die Uniform blieb die des markgr�flichen I7ufar<:n4{orps, nur wurden die Dolmans paille (bla�gelb),
mit gr�nen Kragen und Aufschl�gen, w�hrend sie bisher anscheinend rot gewesen waren; wei�e Vcrschn�rung, dunkel-
gr�ne Oelze, wei�lederne Hosen. Auf Kabincitsorbcr vom \3, September wurde die Uniform dunkelgr�n mit
roten Kragen und Aufschl�gen, gelber Derschn�rung, hellblauen Hosen. Nach dein Code Franckenbergs erhielt am
\5. l?iai (795 Gberst v. Saf das Bataillon, nach dessen Pensionierung am April 1,806 Vbcrst v. Vila. �r, (30 Ausl�nder,
Regiment Un, U92 � , �
Regiment Graf Caumszie� (092 � , 500 � ,
Vie beiden 111. Mn5ketier>'Vataillon3 je 52o � , 220 �
AnsbachscheZ Husaren 'Bataillon 57a � , .575 �
Dabei ist zu beachten, da� zu den �Ausl�ndern" alle nicht kantonpfiichtigen Kapitulanten s^oldatens�hne, Angeh�rige
befreiter Gewerbe usw.) gerechnet wurden, also die Zahl der kandeskmder in Wirklichkeit noch gr��er war, als diese
Zahlen sie erscheinen lassen.
Vie Garnisonen in Franken waren
Erlangen: <5renaitier"2?(itnilloii von Srandenstem.
2?ayreutl^: Stab und zwei Bataillone Regiments von Unruh.
Hof: III.M�Zkelier-Vataillon Regiments von Unruh.
plasfenburg: Invalidenkompagnie Regiments von Unruh. Garmsoit'Artilleriekompagnie.
Ansbach: Stab und zwei Bataillone Regimellts Graf Cciucutjtcti, eine Eskadron Ansbachschen t?usare!i-Vataillon5.
irails^eim: III.?TIusfeiier^BataiHon Regiments Graf ?onentjicn,
w�lzburg: InoalidenkompaZnie Regiments Graf Tauentzien, ein Kommando der GarnisoN'Artilleriekompagnie.
?a n gcn jc11 n:prouiii3iaI'3nPa
Neustadt an der Aifch: Stab und eine Eskadron Ansbachschen tjusareN'Batailloiis.
Feuchtwangen, Gunzcnhaufen, Uffenheim: je eine ?sfabron Ansbachschen
Alle Truppen in den fr�nkischen F�rstent�mern bildeten zusammen die Fr�nkische Inspektion, deren
Generalinspekteur bis 5?Z5 Generalmajor v. Grevenitz, sodann bis zuletzt der General von der Infanterie F�rst zu
Hohenlohe war. Zu ihr geh�rten in der letzten Zeit auch das in Erfurt errichtete Infanterie-Regiment
Graf Wartensleben sNr. 59) und das Grenadier-Bataillon Rrafft (Nr. H8/59> in M�hlhausen. �
Die Cruppen, von denen wir hier eine Skizze zu geben versucht haben, finden wir nun auf den Aobellschen
Vl�ttern in malerischer Anschaulichkeit dargestellt. Im Jahre besuchte das preu�ische A�nigspaar Ansbach-
Bayreuth. Die dortigen Cruppen wurden im Juni in einem kager bei Furch zusammengezogen; die Entw�rfe zu
ihren damaligen Uebungen sind noch erhalten. In diese Zeit ist wohl die Entstehung der Vilder zu setzen. Einige
        
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