Path:
Königin Luise

Full text: Königin Luise

14
EJaupt treffen, 11116 sie alte in lebensl�ngliche Trauer versenken w�rde. � Die kleine Stolle auf der Erde, wo die
A�niginu zuletzt gewandelt, ist fortan geheiligt, und wird durch ein w�rdige �?lonument dein Andenken der Nachwelt
aufbewahrt bleiben.
Die K�niginn legte sich fr�h zu Seite, Sie sollte am andern ?�Torgen den l{on\�, der nicht wohl einen Tag
ohne fie leben konnte nach Heinsberg begleiten, und es fiel ihr nicht ein, da� ihr Uebelbefin6en sie daran verhindern
k�nnte, so gewohnt war sie den IV�nschen ihres Gemahls ihre Bequemlichkeit nachzusetzen. Sie hatte keinen Artzt
l'as M ein� cnfl;iUIf Pmflffflatl&Elt? ?trrt'rjiinmcr tn-r K�nigin fuifp in 5d)Iojj E)o^etijiettQ
gewollt; als fie aber am andern borgen mit heftigem Lieber �nd lausten erwachte, lie� der Herzog seinen Seibart�,
den l)ofrath l)ierony>ni, aus der 5tadt holen, ?r kam und erkl�rte, ungeachtet der Einwendungen der A�uiginn, da�
sie nicht reisen k�nne, wenn fie sich nicht den nachtheiligsten Folgen aussetzen wolle. Der K�nig blieb nun auch, um
die Krankheit abzuwarten, und reiste nachdem die A�mginn sich nach der am \m Juli verordneten Aderla� etwas
erleichtert f�hlte, am 7,'''" �ber Heinsberg nach Berlin zur�ck, mit dem Vorsatze, seine genesene Gemahlinn in wenig
Tagen selbst wieder abzuholen. Die Krankheit schien wirklich im taufe dieser IPodn1 abzunehmen, das Fieber war
schw�cher, und der linsten weniger heftig-, doch blieb die Aranke ungew�hnlich malt, und wurde sogar beynt Aufslehen
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.