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Miscellanea Zollerana

Full text: Miscellanea Zollerana

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Gin Aondolenzbrtef Friedrichs des Gro�en aus
der Aronprtnzenzeit. Mitgeteilt von R. Arnold.
schrieb der K�nig am 7, Mai �ber das gro�e Avancement jenes
Cages an F�rst Leopold von Anhalt.
Der �alte Knabe" aeno� auch die herzlichste Achtung des
Kronprinzen. In seinem milit�rischen Lehrgedicht L'art de la
guerre ehrt Friedrich der Gro�e Finckenstein �als Muster soldatischer
ternbegierde", und in feinen M�moires de Brandebourg hebt er
feinen Anteil an dem Siege von Malplaquet r�hmend hervor.
Seine S�hne, besonders jener J7U geborene Rarl-Wilhelm, waren
die Spielgef�hrten des jungen Prinzen, und da� er der ganzen
�w�rdigen" Familie von Herzen zugetan war, bas ergibt sich klar
aus dem Wortlaut des folgenden Briefes, den er bereits am Cage
nach dem Tode seines ehemaligen Gberhofmeisters aus Neuruvpin
an dessen Witwe, die Gr�fin Susanna. Magdaleria richtete, eine
Tochter des Hessen- Lasselschen Vberhofmarschalls Wilhelm v,Hoff,
mit der sich Finckenstein im Jahre i?oo verm�hlt hatte. Von den
�berlebenden Kindern des Feldmarschalls blieben mehrere mit K�nig
Friedrich lange Zahre hindurch in den engsten Beziehungen. Die
�ltere Tochter Maria�Amalia war mit seinem Minister AdaM'Vtto
v.viereck verm�hlt, die j�ngere Lharlotte-Albertine mit dem Freiherrn
v, Kannenberg, der Vberhofm elfter der K�nigin Elisabeth. Christine
wurde, von den S�hnen erlag der erste, Friedrich 'Wilhelm, l?^l.
seiner bei Molwitz erhaltenen Verwundung; der vierte, Vtto.Friedrich-
Leopold, nahm als Gberst und Fl�geladjutant 1754 seinen Abschied;
der zweite, Friedrich'tudwig, starb 5?y5 als Generalleutnant; und
der dritte, Karl�wilhelm, der Pate K�nig Friedrich-Wilhelms I-, war
Friedrichs langj�hriger Kabinettsminister, der noch unter zwei Nach�
folgern als solcher t�tig war, der Mann, dem der Gro�e K�nig unter
allen Menschen wohl am meisten fein vertrauen geschenkt hat.^
Am Dezember (735 starb zu Berlin der General-Feld-
Marschall Albrecht 'Konrad Reichsgraf Finck von Finckenstein infeinem
76, keben5jahre. In vielen Feldziigen als Soldat bew�hrt, hatte er
das polte pers�nliche trauen der beide� ersten preu�ischen K�nigegenossen, und stand auch MKronprinz Friedrich in den engsten Ve-
Ziehungen.
Im Zahre Ultivei�n
Gr�fin Sop[;ic<�f!�K[otte D. Finifensiein. geb. Vawnin v. Hqfarjmjff, an die Mronprinj
Friedrich au� R�strin am H.3imi \13\ ein Im 3afiresl>ft-ldtt d�z $tfloc,i5tati|H(d;en
Vereins 311 Frankfurt a. V. IV,Z abgedruckte� scherzhafte� Gedicht gerichtet hat�.
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� (Original in Privatbesitz, vie �rt!)ogroi>fife ist durchweg beibehalten.l(Original in privates!�,.
        
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