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Kunst und Kunstgewerbe in den königlichen Schlössern : V Die Zimmereinrichtungen König Friedrich Wilhelms III und der Königin Luise im Potsdamer Stadtschlosse; VI Selbst- und Familienbildnisse des Hofmalers Antoine Pesne; VII Gottfried Schadows Statue: Die Hoffnung; VIII Frühstücksservice ... um 1780

Full text: Kunst und Kunstgewerbe in den königlichen Schlössern : V Die Zimmereinrichtungen König Friedrich Wilhelms III und der Königin Luise im Potsdamer Stadtschlosse; VI Selbst- und Familienbildnisse des Hofmalers Antoine Pesne; VII Gottfried Schadows Statue: Die Hoffnung; VIII Frühstücksservice ... um 1780

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und Korndius anschlo�. Sein� ineistens mit gr��eren Figuren staffierten �?att6fdiafts^ und Architeklurbilder verraten
zwar keine hervorragende k�nstlerische Kraft, verdienen aber, namentlich Dom Standpunkte der berliner ?ofalfunft-
geschichte aus, vollauf eine eingehendere Behandlung. Pas 2??atcriaI 511 ihren Entw�rfen f�r das Etrurische ,3ulimci1
in Potsdam gewannen die beiden Vr�der aus den am Ende des l�. Jahrhunderts bereits zahlreich erschienenen
Publikationen von etrurischen Vasen, die nach jeder Richtung r/in von ihnen ausgebeutet wurden. Ein Arch�ologe
wird nat�rlich an diesen oft mit gro�er Freiheit behandelten Nachbildungen autiker Kunft mancherlei auszusetzen haben,
aber nach dieser Richtung hin Musterg�ltiges zu schaffen, lag gar nicht in der Absicht von Vefteller und K�nftler,
(Selber ShIoh bei K�nigin Cuife im poti?>nmer Stabtfd>[oi|e in feint* fr�heren (Skflolt. �lt(utm'U von 'Kio^
NAr erfreuen uns der geschmackvollen Einheitlichkeit, mit der dieser Vasenstil f�r die Dekoration eines ganzen
Raumes nutzbar gemacht und zur Anwendung gebracht wurde. Unter gleichzeitiger Ver�cksichtigung der technischen
Leistungen von Tischlern, Bildhauern usw. geh�rt dieses Zimmer zu dein Vesten und Griginellsten, was die wende
des Jahrhunderts erzeugt hat.
Sehr viel anspruchsloser als in diesen �paradekammeru" war die Art und IDeise, wie die A�nigin sich in
ihren eigentlichen Wohnr�umen einrichtete, die in den Zimmern sich befanden, die Friedrich der Gro�e im Jahre
aus der ehemaligen Schlo�kapelle herstellen lie�. Auch hier wurden die kostbaren Dekorationen der w�nde mitleidslos
zerst�rt, um schlichten und u�chterueu waudbekleidungen im Stile der eit Platz zu inachen und nur die k�stlichen
vergoldeten Stuckdekorationen der Decken, die zu den sch�nsten Verspielen dieser Art aus der Zeit Friedrichs des Gro�en
        
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