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Die Neue Schack-Galerie in München und ihre Einweihung am 18. September 1909

Full text: Die Neue Schack-Galerie in München und ihre Einweihung am 18. September 1909

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lieber in England oder Italien, in Frankreich ober Spanien geboren sein. Ich kenne diese L�nder genug, um 511
wissen, da� mir dort nicht die Ceilnahmlosigkeit begegnet w�re, wie im s'audc der Dichter und Denker. ?s ist hart,
an der Neige eines von ernster Arbeit und begeisterten! streben erf�llten Gebens sich so tr�ben Gedanken hingeben
511 m�ssen; wofern es dabei f�r mich einen Crost gibt, so liegt er, neben der Hoffnung auf eine empf�ngliche
Nachwelt, in den� Bewu�tsein, da� ich nicht teilgenommen habe an der Schuld, welche das deutsche Volk gleichzeitig
gegen einige Andere ge�bt hat. vielmehr bem�ht gewesen bin, bas ihnen zugef�gte Unrecht nach meinen schwanen
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Ar�ftcn zu s�hnen. Und wenn cs mir gelungen ist, den Vann der Derkennung, nutcr dein Deutschland schon so viele
seiner besten S�hne verk�mmern lie�, auch nur von Einem derselben hinwegzuheben, so werde ich mir in meinen
legten stunden sagen k�nnen, da� ich nicht vergebens gelebt habe."
von solchen 2Notiven geleitet und au�erdem gut beraten von dem Landschaftsmaler Ro�, 5enbach u. a,,
wandte sein Interesse j�ngeren, schwer um die Anerkennung ihres Talentes ringenden K�nstlern zu, denen er
mit seinen durchaus nicht erheblichen Mitteln durch Erwerbung ihrer Werke eine wirksame F�rderung erwies, ja sie
zum Teil f�r ihre 'Uunst gewisserma�en gerettet hat, indem er ihnen nicht nur �ber die Not des Augenblickes hinweg
half, sondern auch durch die Ausstellung ihrer wilder in seiner Galerie die Grundlage f�r ihre k�nftige Anerkeummg
und ihren Ruhm schuf: �Abgesehen davon, da� mich der Ruhm des Tages nie geblendet hat, schien es mir lohnender,
junge Rr�fte zu entdecken oder auch solche zu besch�ftigen, welck�e, der Gunst des gro�en Publikums entbehrend, brach
        
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