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Die Neue Schack-Galerie in München und ihre Einweihung am 18. September 1909

Full text: Die Neue Schack-Galerie in München und ihre Einweihung am 18. September 1909

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Vie neue Scbad (^alerte ht Planchen und ihre Einweihung
am 18. September $09
l.V',1
Paul Seit�el
QJu einem erhebenden Festtage gestaltete sich f�r ganz M�nchen die Einweihung der neuen Schock Galerie durch den
Aaiser, der dabei den priu^rc^enten, die A�mglich bayerischen Prinzen uni) die spitzen der ��TiutdK'iior amtlichen und
k�nstlerisHen Gneise uni sich versammelt hatte, �niinc&cn Ebatte auch aile Ursache, diesen Tag als einen hohen Festtag
zu feiern, an dein der Aaiser von neuem bekundete, da� die herrliche, ihn: Dom Grafen Sdjacf pcrinad^tc Gem�lde
galerie nicht nur in M�nchen verbleiben solle, sondern ihr auch noch eine w�rdige Fassung in dem neuen Galeriegebande
verlieh, ihren fflctt dadurch f�r M�nchen nnd feine Besucher unendlich steigerte, nnd vor allen Dingen ihrem Begr�nder,
dem Grafen Adolf Friedrich von S�fadt, ein Denfmal setzte, wie es dieser hochherzige Freund der Kunft nicht gro�
artiger h�tte finden k�nnen. Ebenso niederschmetternd wie f�r Berlin nach dem am H- April 189^ erfolgten Ableben
des Grafen Sdia:F die Mitteilung war. da� der Kaiser die ihm vermachte Galerie in M�nchen belassen wolle, obwohl
die Direktion der Hattonalgalerie bereits die pl�lu1 f�r den in Aussicht stehenden herrlichen gew�hlt hatte, ebenso
erfreulich war f�r die bayerische Hauptstadt das an sie gerichtete Telegramm des Aaisers, das sie dann in dankbarer
Gesinnung auf einer in der Gulerie angebrachten bronzenen Ehrentafel (vgl, die Abbildung S. 232) verewigen lie�:
�^>ch ersehe aus den Telegrammen, das; Graf Mir seine Vildergalerie vermacht hat,
Dieser den M�nchener K�nstlern und b�rgern sowohl, alg allen Deutschen liebgewordenc Annstschatz
soll M�nchen erhalten bleiben. M�ge M�nchens Bev�lkerung hieraus einen neuen beweis Meiner
kaiserlichen l)uld und Meines Interesses an ihrem Wohlergehen ersehen, ebenso wie Mich freue,
in Ihrer sch�nen Stadt ein l)aU5 als kaiserliches Wahrzeichen zu besitzen, in dessen fallen ein
Anh�nger der Aunst 2Nir willkommen sein soll. Wilhelm, I,niierat<>! I^x,"
Ztnmerfung. lieber Etcm (Eitel: Digtiettc ber bem Katf� nm (8, September MM)1) �on �cr Sta&t JITiuidjni mit �er golbenen
B�rgermebaiUe �berreizten Adresse, gemalt o�.',, Stocfiinimi. r>o!Kii,iolU'iiH�lIufeiim.
        
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