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Die Bildnisse der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig, Schwester Friedrichs des Großen, insbesondere das Familienbild J.H. Tischbeins von 1762 auf Schloss Wilhelmshöhe

Full text: Die Bildnisse der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig, Schwester Friedrichs des Großen, insbesondere das Familienbild J.H. Tischbeins von 1762 auf Schloss Wilhelmshöhe

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Die Vildnisss der Herzogin philippine Charlotte von Vraunschweig,
Hchwester Friedrichs des Gro�en, insbesondere das Familienbild
3. H. Tischbeins von *762 auf Hchlotz Wilhelmsh�he
von
p. I.Meier
I
52 M5 ist ein anmutendes f�rstliches Familienbild, das uns Wilhelm Raabe am Schlu� seinem �f^aftenbeef" malt:
Herzog KarlI, i>on Vraunschweig und seine hohe Gemahlin Philippine-Charlotte, Friedrichs des Gro�en Schwester,
wie sie inmitten ihrer Ainder, durch sie getr�stet und abgelenkt und von dem treuen Freund des Hauses und dem
Erzieher der f�rstlichen Jugend, dem Abt Jerusalem beraten, im Winter \757/58 y im Exil auf dem schlo� 511 Vlanken-
burg, in Furcht und Schrecken schweben um das Schicksal ihrer Hauptstadt und ihres ganzen Tandes, bas von den
Franzofen besetzt ist, und in Angst und Sorge um ihre zweite Tochter Anna-Amalie in �Pcimar, die junge Gattin
des fast ebenso jungen, kr�nklichen Herzogs von Weimar, die eben die Mutter Aarl-Augusts geworden war und doch
schon damals ihrer fr�hen IVitwenschaft entgegensah. ?s ist ein ganz anderes Vild, das uns ein �laler, Johann
Heinrich Tischbein in Aassei, von derselben Familie gegeben hat und das wir hier auf der Kupfer6rucftafcl
nach dem Original im Schlo� zu tVilhelmsh�he ver�ffentlichen^, und doch wird man lebhaft an die Schilderung des
Dichters gsmahnt: Die f�rstliche Familie mit ihren Rindern, auch denen, die bereits das Elternhaus verlassen hatten,
pereinigt, und wieder, wie es scheint, vom Abt Jerusalem begleitet, aber nicht zu ernster Beratung versammelt, sondern
wie sie nach dem Diner vor dem Tustschlosse Salzdahlum (bei wolfenb�ttel) Erfrischungen zu sich nehmen und sich von
den jungen Damen zur Sotnettbeglettung eine Kansonette vortragen lassen.
Das Vild ist 5,78 m breit und 2,sH m hoch und tr�gt die volle Bezeichnung I.H. Tischbein pinx. ;?62.
Rechts, vor einer hohen Mauer ein massiver Schlo�vorbau auf jonischen S�ulen, davor auf der Terrasse die f�rstliche
Familie, links, an der hohen Hecke vorbei der Vlick in den f)ark von Salzdahlum mit dem Parna� imHintergrund.
'
Pas 33Uλ ist von �Lngelfchall, H.H. Tischbein (N�rnberg (^97) -- N? Hr. (o verzeichnet uni� befand sich damals im gro�en
Audienzgemache des Residenzschlosses au Kassel.
� *
vgl. Sau- und Nunstdenkm�ler des Herzogtums Vraunschweig, III, 2, 5. 93-
        
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