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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Hessen

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Hessen

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?ie Bcfanntfcrjaft feiner ersten (s?e!nahliu niachte Friedlich auf einer 2?etfc, die er im Oktober 1665 - er war
�umals acht 3a*?rc alt - mit feinen Eltern und Erziehern mid> Eleve �ber Eassel machte, wo die Can&grdfin Sophie ihren
Bruder, den d�rogcn l?irfiivftcn,lind feino ,�annlic mit pratylerifdjem pnmfo empfing. Xrofe i()tvr vier Cebensja^re
fcbdiit btc prinjeffitt (?lifabett? lxnr^'tt..' es s^c�n bamals dc,n achtj�hrigen Detter angetan 511 haben. Denn toentge Il?onato
sp�ter, am 26. Fcbruar (666, gratuliert 1 er feiner �Ijocbcweln'ttcn r;er^uic?geliebtten ,frau H�u^mc" zur Derlobuttg i!?rcv
�lteftcn Co?ter z, und f^'ihrt bann fort; �jdi fan n?ol lcidi.'u, bas alle Princessinnen t�eggefreyct werben, nviii nur di�
Motlvt, die 3 / l'�^�; Ich wil so flei�ig studiren Dnbtt ,nich fo roviialtou, baif >^ perr?offe, 3* tt�erbe feinen Korb
hcfoinmen." $wav schrieb der prin^ im Juni \(i6T an seine ��?utter einen 23rief, in welchen, unter anderem 511 lesen isl:
,,^>ch wn�te wohl guten Katlj, &af ich �tel besser stndiien k�nnte, wann meine allerliebste ?l?ania wollte, da� Fr�ulein
i^ebetuig (�ou Breberobc) mit mir ftubtven sollte, das sollte mir ein sehr lieber l{anterabe fein. Sie ftubiret auch sehr
flei�ig; es w�rde sich gewi� sehr wohl |\in\teii." Vod) war das offenbar nur eine vor�bergehende Cauue. Denn als
er im ?ezember U>~0 abermals in Dassel eintraf , erwachte die Neigung 511 der zehnj�hrigen Henriette von neuem
und nahm feitbem rou 3a^r S11 3a^r an Innigkeit zu. Sie wurde von der Prinzessin ernstlich erwidert, denn im
jimi konnte ihre ???utter au Sdupertu die erfreuliiv Uvunbo �bermitteln: �� , ,, ?a� kann ich aber tuoljl sagen,
.itieiMu-h Kitrprln] non �Viintritburg Timun?t .^rir?ri*III.,K�nig jrlrbrid; [.), nnti (fin* (BeniflMtii, p?liijff(lii(�lifdl>P(fj iH'mirtte i>on Ijeffen
?i+miniuiijrTiHilf ihre Dmir�tiliitig unh C06 Ptlnjpffl�
r. ?. eine r�ciproque liebe Ijicr halx'n, 6cnn fjannette es gar nicht rerberaen kann. Itn6 spricht fie mit ibrcn ( �in-
fidenten gac oft von &er Douceur, fo 6ct piins in jlnw luanfbeit ibr erunefon. J^ glaube, das: es zu bei�eii tT^cileti
ato?jl redite liebe, so obue falsch fein&t, diiM aus d5run�> 6cs l^cvjcus Ijcrfommoit."
�ieni �)cr5etisbun6c drohte im 3a^ w ' (' 1^1 c'no Gefahr, als tu ITHcn ocr �c�anfc einer �enu�^Iung
�e^ Kurprinjcn 4 vfne6ridi mit (Eleonore, ter IVHtuv fecs polenfdnlgs ?U�djael 5, einer Sdunefter &es Kaifers Ccopo?�,
auftauchte. Per klug aiiyek\;te und mit �jtofem Eifer gef�roerte plan fdieiterte inbes au fcem ttH6erftan6e oes Kurfflrfteu.
Endlich am .1. 31111t \<�6 fand in Hassel die feierliche Verlobung der ?iebenbcn statt. �Einige pr�sente" des
"Kurf�rfteu �511 bewu�tem Sch�fe" hatte der Trompeter Soraub dem 'Kurprinzen nach Clone �berbracht. 2lber noch
mehrere 3a *?rc vergingen, ehe die Verm�hlung gefeiert werden konnte, 3m 2lpril (678 faut die ?attbgr�fin Sophie
mit der Braut nach Berlin, wahrscheinlich um bie Hochzeit ernsthaft 511 betreiben, und blieb bort l�nger als ein 3a^ v-
Hein wegen der �gro�en allgemeinen Unruhen" es war die �es Sdjt�ebenfrieges � hatten anch ihre
Bem�hungen Feinen Erfolg. Sophie kehrte daher mit der Tochter Ende April (679 �ach Caffel zur�ck, traf jebodi,
1 priii5ef(tn CEKnlotlc 3Imalio, bie sich am 25. 3Mn' u' ~ In'' drin Kdnige �Ihriftiait V. von Daiicmorf perm�bltc. �
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rducibfn ist nat�rlich l'on t�ctii (?r3tef}et fif? priii^'M, Oitto l'on ?dfn>erin, rnttsorfeii. 3 Dit prinj begaB sich hier, um itev jiiuetjmettbeil
Kriinimnua feines H�cFgrates Dorjiibeugen, in di? ychaiiMniig dc's Eanbgr�flii^eti Mammerbieiters 3il^t) HToUitig, eines Kurpfufc^ers.
Die Kur, dil' bis in den 3�li l'�"l �aitcitc, Kitte Fciiiftt (Erfolg, � iDer hossnung^ollc KurpriftjKarl Emil war am 7. Dezember \6Tk
311 Strasburg i. ?. geftorben. � '' C5eft, (0. Hoocmbcr 1673.
        
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