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Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

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Der Vericht des Augenzeugen ist gedruckt in der vossischen Zeitung vom 53. Gktober W9* lieber die
Gondelfahrt vom \O, Juni W8 berichtet Prinz Kraft hohenlohe als Teilnehmer, aber unter dem falschen Datum
des 8.3un �Aus meinem teben", Berlin 897, I. S. 85; ferner ausf�hrlich eine �Privat -2Nittheilung" in der
Vossischen Zeitung �ont Juni }8^8, 1er.
27. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am (5. September J86O, f�r 30 Friedrichsd'or. Der Eigenh�ndige
Zettel des Kaifers f�r die Unterschrift l��t das Tagesdatum offen und setzt als Jahreszahl \S^), statt In
dem �RcgenteN'Aalcnder" � pal. hohenzollern^Iahrbuch 08 / 3. und \?9 � hat der Kaiser die unzweifelhaft
richtige Jahreszahl sogar in \8<\8 Eigenh�ndig korrigiert.
Die Nachrichten �ber den Vorgang sind zuverl�ssig aufgezeichnet bei v. Salisch, �Geschichte des A. preu�ischen
7. Infanterie-Regiments von f85H", Glogau
Die Angabe bei O. Meoing, �Lin verm�chtni� Aaiser Wilhel,n3 I.", Stuttgart 5689, Einleitung 5. 6,
die angeblich auf einer Erg�nzung des Aaisers selbst beruht, das ?. Regiment habe bei der Verleihung an den
Prinzen in Sedan gestanden: �eine wunderbare F�gung der Weltgeschichte", findet sonst keine Best�tigung; nach der
Regimentsgeschichte lag es damals um Bar le Duc und Cnancourt in Rantonnements.
26. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am 2Y. November f�r .'50 Friedrichsd'or. N�heres �ber die
Schlu�steinlegung gerade des Wilhelmsturmes hat sich auch in. F�rstlich hohenzollernschen Archive zu Sigmaringen
merkw�rdigerweise nicht ermitteln lassen. � Die Urkunde ist unter anderem abgedruckt bei R. Graf Stillfried-
Alc�ntara, �hohenzollern", N�rnberg S. 25; auch hier bleibt ungewi�, in welchem Turmknopfe sie
niedergelegt worden ist.
29. Vild. Der Eigenh�ndige Zettel des Aaisers f�r die Unterschrift dieses Aquarells hat das Datum
�2?. Vktober"; �ber das richtige Datum, 23. Gktober kann aber kein Zweifel sein.
30. Vild. voraussichtlich ist es das von Paul V�rde auf seiner Quittung als �Mimstcr-Conseil" bezeichnete
�Aquarelle"; abgeliefert ani Mai f�r 30 Friedrichsd'or. Die Unterschrift des Griginals datiert die
�Ansprache" vom Z.November ein Irrtum, der sich merkw�rdigerweise unter anderem auch bei 3.Schneider,
�Aus dem keben Aaiser Wilhelms", I. S. und und in dem verdienstvollen Sammelwerke von Horst Aohl:
�Drei�ig Jahre preu�isch-deutscher Geschichte in amtlichen Rundgebungni", Gie�en findet: hier
ist das Datum dieser Ansprache in der einzigen �Verichtigung" ausdr�cklich von �Montag, den 8. November" in
�Dienstag, den 9. November korrigiert worden.
Die von k. Schneider a. a. G. I. S. aufgestellte, und seitdem oft wiederholte Angabe, der Prinz habe
diese Ansprache �wie aus einem Gusse, ohne irgend eine Korrektur oder Einschaltung" niedergeschrieben, ist nat�rlich
nicht zutreffend; wie bei jeder Gedankenarbeit ist der Niederschlag auf dem Papier im ersten Entw�rfe mit mehr-
fachen gleichzeitigen Korrekturen und nachtr�glichen Zus�tzen entstanden. Den Vorleser hat wohl eine Eigenh�ndige
Abschrift get�uscht, die der Prinz-Regent seinem Bruder, dem Prinzen Aarl, geschickt haben mag. Die Hauptsache
ist, da� die Ansprache zweifellos das alleinige geistige Eigentum des Prinzen ist und nur seine eigenen Gedanken
wiedergibt; den Ausf�hrungen t. Schneider's hier�ber, a. a. G. S. wird man nur zustimmen k�nnen; um
so weniger aber bedarf es solcher �u�erlicher �bertreibungen.
3^. Bild. �Aquarelle"; abgeliefert am H. Februar f�r 30 Friedrichsd'or.
32. Vild. Der Name des R�nstlers fehlt bei dem Originale; er ergibt sich aus der Quittung von Gskar
Wisnieski: �Aquarelle"; abgeliefert am Dezember f�r 20 Friedrichsd'ar. Der Maler selbst bezeichnet
das Vild als �Ehrenwache in Sanssouci". Die Unterschrift des Aquarells beruht auf einem Eigenh�ndigen Zettel
des Aaisers, unter welchem von anderer Hand noch notiert ist: �Hauptmann von Aleist". Vci der Datierung ist
die Angabe dieser Unterschrift: 5. Januar in 4. Januar ge�ndert worden, obwohl sie mit der Eintragung in dem
Coljenjo�eniOafett'Udf *9�J9. *3
        
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