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Friedrich der Große am Schreibtisch

Full text: Friedrich der Große am Schreibtisch

4Ungl�ck zu etwas gut ist, so hat die Unm�glichkeit, der rechten Hand mich 511 bedienen, mich zu der linken meine
Zuflucht nehmen lassen, mit der ich leserlich 511 schreiben gelernt habe. Viefe Hebung und die in der Geduld ist alles,
was ich von meiner letzten Krankheit profitiert habe."
was von Friedrichs Unterschrift im allgemeinen, gilt in,besonderen auch von seiner Handschrift. Sobald er deutsch
schrieb, gerieten die Z�ge gro�, m�chtig und manchmal recht ungef�ge. Ulan wollte darin eine Nachwirkung seines
ersten Schreibuutcrrichts erblicken; wenigstens glaubten Schriftkundige, in seiner deutschen Handschrift allezeit die gedehnten
KabineH*fd;rribcn an den (Sounrnirur non ?�brrf, �hfpalier Cl[tifot,nom 3>, (Pftobft l"�(), llfb(ln^cnh.�^igeiti Zusatz d� K�nigs mit der linsen Qdltb. Chariot Icnhiirg, linusnrdik)
�bertragung des Zusatzes:
J'ai la goutte ? la main droite, et je vous �cris avec la gauche que je suis l'humble admirateur de Monsieur le gouverneur
de L�beck, tant de sa post�rit� l�gitime qu'ill�gitime. Federic.
,^nge seines einstigen Schreiblehrers Hilmar (�uras wiederzuerkennen.' st^gl. das Faksimile S. 7.) Anders m seineu
franz�sischen Vriefen. seinen j�ngeren Jahren schrieb Friedrich ziemlich gro�, wie es ja auch die erste franz�sische
Namensunterschnft vom Januar j?7�0 (Veilage I) zeigt. Vann wurde die Schrift kleiner und gedr�ngter. Aber die
lateinischen kettern behielten ihren zierlichen und zugleich doch festen Charakter. Und so blieb es bis in sein hohes
Alter; die Jahre schienen an seiner Handschrift spurlos vor�berzugehen.
1 Vgl, Aoscr, Friedlich der Gro�e a?s Kronpriit), S. 3 (2. Aufl., Stuttgart und Berlin \<)�\).
        
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