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Friedrich der Große am Schreibtisch

Full text: Friedrich der Große am Schreibtisch

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liefern. Scharf sind die Fragen formuliert, genau ist angegeben, worauf es dem K�nig ankommt. Er fordert dazu
vergleichende Gegen�berstellungen alter 11116 neuer Zust�nde, sobald es sich darum handelt, den Unterschied der Zeiten
und die fortschreitende Entwickelung zu illustrieren. Treffend ist gesagt worden, da� er �mitten heraus aus der Arbeit,
in dem sicheren Ueberblick �ber das Ganze" seine Fragen stellte. Aehnlich erhellt aus der Inhaltsangabe, die er an
hie Spitze der Niederschrift des Ersten Teiles der Vrandenburgischen Geschichte gesetzt und bis auf die Nmtauschung
zweier Kapitel bei der Ausf�hrung streng innegehalten hat, wie genau das Werk von Anfang an durchdacht, wie scharf
es disponiert war.
W?rrcflUrflt bis ?(FobeIHiepr�fi^PIlfPt1 �Tlaupcrtuis ju tien ,,M�mpiies pour servir ? l'histoire de la maison de Brandebourg" t>rs K�nigs, �TIniJ750. �erlin (Pplteiincs Slualsardfio
itebprtraoiH�i^:1
pag. io. lign[e] dern[i?re]. Et les guerres se perp�tuaient d'autant plus que les arm�es �taient petites, et que les g�n�raux qui conduisaient
les troupes, trouvaient le moyen de s'enrichir ei* fa prolo[n]geant. /.es guerres et la ne se rapportent pas.
pag. 12. l[igne] 5. F.� fait de tactique de campagne: La tactique, �tant l'art de ranger les arm�es en bataille, emporte avec soi le
mot de campagne.
pag. 21. lfigne] 12. I.a fureur des grands hommes parvint a mi point et que la post�rit� aura peine U lu croire. N'est pas fran�ais.
pag. 24. l[ignc] 6. Je ne sais pas si l'on peut appeler la cavalerie %we arme.
Nur den einleitenden Erste� Teil der Vrandenburgischen Geschichte hat der K�nig zur Ver�ffentlichung
gebracht. 2 Zun�chst wurden einzelne ausgew�hlte Abschnitte in den Sitzungen der Akademie der Wissenschaften verlesen
und in ihren Berichten abgedruckt; dann aber lie� Friedrich diesen getrennten Ver�ffentlichungen eine neue und voll^
st�ndige Gesamtausgade des Ersten Teiles der Vrandenburgischen Geschichte unter dem Eitel �M�moires pour servir
? l'histoire de la maison de Brandebourg" folgen, die er allerdings, wie die gleichzeitig gedruckten �CEuvres du
Philosophe de Sanssouci", nur zur Mitteilung an den Freundeskreis bestimmte."
1Die beanstandeten drei stellen, in der Abhandlung �Du militaire depuis son institution jusqu'? la fin du r?gne de Fr�d�ric
Guillaume", sind nach Maupertuis' Vorschl�gen vom K�nig verbessert worden (vgl. ?uvres, Vd. l, S. ,84. 1,85. 193). � 8 Vgl.dazu Vroysen,
Forschungen zur Brandenburg, und pttn%. Geschichte. 8b. \1, 5. ?�4ff. �
"
Bel der darauf \?*>\ im Vuchhandel erscheinenden Ausgabe
der ,,M�moires" fehlten die Viograplfie Friedrich. Wilhelms I. und bas Kapitel: ,,Du militaire"; diese St�cke wurden erst (757, bez. J7f?8
und C7�7 bekannt, unit zwar das crftere. gleichwie die �?uvres du Philosoplie 
    
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