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Friedrich der Große am Schreibtisch

Full text: Friedrich der Große am Schreibtisch

9?Dos Friedrich hier erz�hlt, f�hrt uns ein Pleines, au�erordentlich interessantes Vl�ttcheu, das die Flucht &ct
Zeiten �berdauert hat, unmittelbar �or Augen, den lvcrdeproze� seiner Gedichte anschaulich illustrierend, Vas Vlalt
entftaiiiint dem August 5?59; der Kronprinz hatte feinen Pater, K�nig Friedrich Ivilhelnl I., auf der H.exmei*etf� nach
(Dftpreufen begleitet und hier ein Schreiben Voltaires' empfangen. Der Ncbersendung fr�herer IPcrfc � es sind die
,,El�ments de la philosophie de Newton", �Voyage du baron de Gangan" und �Vie de Moli?re"
�
lie� der
Franzose den ersten Akt feiner Trag�die �Mahomet" folgen, inden^ er dazu bemerkte: �Sie scheint mir, wenn nicht von
Arkei�5zimm?l Friedrich �fs �Sid�en als Urottpriuj im Turin bcs 3^�lntb�gi>i S�fiofftt in feinem g�tigen Zusiondt
gutein, doch wenigstens von neuem Geschmack zu sein. Niemals hatte man auf der V�hne Aberglaube und Fanatismus
gesehen. 2Ni�f�llt dieser Versuch nicht meinem Richter, so wird das Uebrige, Akt f�r Akt, folgen." Eigentlich h�tte der neu
ernannte franz�sische Gesandte am Verliner Hofe, 2Narauis valory, dem Kronprinzen dieses St�ck �berbringen sollen.
�Ich hoffe," so schlo� Voltaire, �ich werde an ihm einen neuen F�rsprecher bei Eurer A�niglichcn Hoheit haben."
Die Antwort Friedrichs war in jener eigent�mlichen Form eines Versebriefes gehalten. Interessant ist nun
die Feststellung, da� die im Texte eingestreuten vcrse nicht von ihm hingeworfen sind, wie die 5aune und der
1 Vom Iuli (739 (vgl. Kofor imb pressen, Briefrott^fel mit Ooltairc, ?*i>. I, S. 2H2f.). � 'dorn 9. August 1,759 (vgl. Aoser
urtb Droyfen, yricfrocdjfel mit Voltaire, Vd.I, 3. 287ff.).
�oferniolltrn
-^cljiiiud) (909. 2
        
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