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Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

Full text: Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

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Dem stolzen Jordan,der so widersetzlich,
Wenn er f�r Freuden, minder ihm erg�tzlich,
Die k�stliche Vibliothek soll missen
Mit allen ihren reichen Leckerbissen.
Nach Mekka, sollt' man glauben, geht die Reise,
Soll er von seinen Vlichern, klug un& weise,
Hur wen'ge Meilen fort des Weges zieh'n;
Denn Freuden gibt's ja nicht fern von Verlln!
In diesen kleinen Nestern, weltverloren,
teben nach feiner Ansicht doch nur Coren,
wieIhr ergeb'ner Diener mit viel teuren,
Vie juft nicht mehr wie ich bedeuten.
?in solcher A�der lockt nicht, Gott beh�te,
Pen Ausbund, ja die perle und die Vl�te
Der Weisen von der allerersten G�te,
Da� er uns schenke diese hohe Ohre
Und seine Gegenwart uns je beschere.
wenn doch, dann nur mit Str�uben ohne Zweifel,
Indem er zehnmal sich verschreibt dem Teufel.
Sein �Rivale", wie Friedrich scherzt^, Jordans Bibliothek, die er schon in feiner Aronprinzenzeit besungen
hatte, Mente auch ferner feinem Witz zur Zielscheibe. Als im September \7�� Voltaire nach Berlin kam, antwortete
der K�nig auf des Freundes Frage, wo der Gast wohnen solle: in seiner Vibliothek. �welche Freude f�r Jordan,"
setzte er hinzu, �zu gleicher Zeit Horaz und Voltaire zu besitzen, den einen gebunden in roten Saffian, den anderen
in einer Weste aus drap d'or." VXan werde sagen: �V, was ist Jordan f�r ein gro�er 2HannI 
    
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