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Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

Full text: Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

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N�cherballe dem Schicksal in schniut>iger poi-aantonUn?llc trotten. Endlich gelangt der Vesucher in da-- &rbeitejtmmcv y
�bas g�ttliche Asyl", wo dci- ,fivun� einem Kapujtner gl>.'lck' Raufte, un& Fn^dn�i ficht fi*I?kr ron Crasmus uni
der �riefigen F�llc" der l\irdicm\itoi' untgeben. Er bricht sich durch fio jum Schreibtisch Vahn und findet rings
um diesen aile oie Schriftsteller in koptischer und griechischer Spraye, aus denen ihr Besitzer in gelehrten! n�chtlichen
Studium hundert Dinge lernt, um sie mit Feuereifer in foin ?Mvn 311 pfropfen, Va stand auch das Werk des gro�en
(Genfer l^elelirten Zlbau^it, den,
wie Friedrich da^u bemerkt, Jordan
flots als l^er^orragenden Schriftsteller
stiert, den aber 5U kennen niemand
die Ehre hat. �Bei Dir", so ruft
der Dichter staunend aus, �residierte
Apollo- er hatte, um Dein Lyzeum
511 f�llen, sein Kabineti und selbst
den Helikon ausger�umt." Nnd alle
Me schatten ziehen nun in bunter
Keifte vor�ber, l?oraz, Dcfpi-oaur,
?ucian, (I)pi6, Bayle, Virgil �in
fernem Einband", dann auch l)omer,
�der gute Alte", der, da er sich pon
Voltaire verdunkelt sah, sorgsam in
seine Dichtung sich h�llte und mit
den K�mpfern der y.\as sich be
de^te. Nachdem er so die �illustren
Toten", die Jordans Bibliothek be
V�lkern, uns vorgef�brt hat, stellt
der Dichter diesem einer n�chtlicheu
Spufcrfc^ctnung gleichenden I'ilde
in ipirffa�noiu "Kontraft das frische
Nebelt gegen�ber- in kurzen Strichen
zeichnet er den Freundeskreis, der
eine klaffende (�eke aufweist; �f�r
uns gibt es ohne Jordan kein l)eil".
erkl�rt er und mahnt diesen, statt
dem Wahnbild der Unsterblichkeit
nachzujagen, das wahrhafte Gl�ck
311 suchen, bas er in ihrer ?T?itteund
in heiterem Lebensgenu� finden wird.
?t;arlf�>?tfeiinc Jortmn. (IWijrinafrr l�."i iJV IV.i',Ktiobel^orff im 5chll,->sf>' Sansfouci
spricht fr�hliche Ausgelassenheit aus diesen beiden Gedichten, so wird in einem dritten eine ganz
entgegengesetzte Tonart angeschlagen, Anwandlungen suchten oft Charles Etienne heim; schwer
hatte ihn der Tod seiner (Gattin getroffen, und um ihn seinen tr�ben Stimmungen zu entrei�en, hatten
seine Verwandten ihn zu jener ins Ausland bewogen. Allein der erwartete Erfolg blieb aus. Dazu
kam, wie erw�hnt, seine ihn gleichfalls niederdr�ckende Kr�nklichkeit. Angesichts dessen wird es doppelt ver
st�ndlich, warum Friedrich dem zur Schwermut neigenden Freunde Lebenslust und Lebensgenu� predigte. Aber
gleichzeitig el'mahnte er ihn auch zur Geduld im beiden. Dieses nun kurz der Inhalt des Gedichts, das er au
        
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