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Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

Full text: Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

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und nicht zufrieden, bas Caitb zu verw�sten, werden fie die Vieisligkeil haben, Sie in jtjrcm eigenen Sdjloffe 511 �ber
fallen. Diese (Befl�gelten f�hren den Hamen Derfc, haben s<>chs J?ijje , scharfe Dahlie, einen langgestreckten 3eib, dazu
einen gewissen Rhythmus. 6cr ibr Grundprinzip ausmacht und ihnen das Cebeu giebt. (Es ist eine sehr l'�se Srut, ganz
frisch vom Warnas: augekominen, wo sie der gute (Scfdrmacf fortgejagt hat. Gleiches Schicksal, so bin ich �berzeugt,
werden fie in Tamsel erleiden." Apollo, so fahrt dann Friedrich fort, habe mil einem gro�en Staubbesen diese
�poetischen �i?onftva" verscheucht und p Kmi piinuif? ron den �fd^lediten Werken d�rftiger poeten" ges�ubert. ,?>war
habe er Anla�, jenem dar�ber 511 z�rnen;
denn �fett ich mich mit der poeterei befasse,
war meine Absicht meist, die fdi�nbeit der
Damen 511 prciseu, auch einige zarte IPorie
miteinzuflechten". De>ch er molle alles per
zeihen, und bas um so mehr, da, wie bas
23�fc feine Strafe, so auch bas Gute feinen
Coljn erhalte. Aus bat folgenden seilen
erfahren unr nun, das; Jrau von �Preed)
selbst als Dichterin sich versucht hat. Friedrich
�u�ert n�mlich feine Ueberzeugung, da� sie
juin Tohn f�r ihre ,^ortfdirilte in der Pidit
f�nft von den gelehrten Schwestern als zehnte
�Uuf� adoptiert werden w�rde- f�rchtet er
auch, das? sie, an Geist und Sch�nheit ihneu
�berlegen, ihre Eifersucht erregt, fo hofft er
doch, da� es ihr gelingt, als feine F�rsprecherin
bei Apollo aufzutreten und ihm vorzustellen,
da� er als Sdnit>er der bimste und Wissen-
schaften ihn, Friedrich, als einen Mann von
Ehre mit seinen Schl�gen allzu grob behandelt
habe, wolle jener aber ein schmerzloses
Strafn�ttel wissen, das Feinem Poeten peiu
bereite, dann m�ge er einen �Ritterorden von
6er schlechten Keimerei" begr�nden: �Die
?l)re der Ritterschaft wird uns alle Sireiche
geduldig binnehmeu lassen."
Friedrich scbliesit deu Nrief nicht, ohne
noch die pers�nliche au Frau von wreech
daran zu kn�pfen, unter ihren Auspizien
nimfiii.it Karl non Xtawbcitburg fvWivW. UVIa.maftr l'on -(. pc*nr, im pripntl'rfit)
k�nftig feine ??erse martien und sie als seine �ftufc anrufen zu d�rfen, wenn er di^te- denn im Hamen einer so
vollkommenen perf�nlidifeit k�nne man nichts schlechtes begehen: �jdi erwarte jl?ren Bescheid, Madame, auf meine
Sitte; idi erwarte ihn mit Ungeduld, aber audi mit Resignation."
Glei^wie wir die dichterischen versuche von Frau von wreech, auf die Friedrich anspielt, nicht kennen, so
wissen wir auch nicht, ob sie ihm die erbetene Antwort gegeben hat. Indessen begn�gte er sich nicht damit, sie um
ihre F�rsprache bei Apoll anzugehen, sie als seine anzurufen; seine weiteren Briefe nehmen eine immer st�rkere
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