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Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

Full text: Friedrich der Große und seine Leute : II Luise Elenore von Wreech; III Charles Etienne Jordan

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Friedrich der Gro�e und seine Co?te
Vo,I
Gustav Verthold Volz
ll
Suife* (Eleonore von VDxee�}
*'J$/'w Katastrophe war vor�ber, das l)aupt Kaltes war gefallen, J �l schweren Schl�gen halte bas Unwetter, bas
�ber dein preu�ischen K�nigshaus heraufgezogen war, sich entladen, noch trieben dunkle Wolken, und nur allm�hlich
Harte sich der l)inmiel auf. Als ein (befangener war der junge Friedrich in K�strin behandelt^ dann nach feiner
Begnadigung, Ende November 1(730, nachdem er mit feierlichem Eide seine v�llige Unterwerfung unter den willen
des Daters beschworen hatte, �ffneten sich ihm die Pforten &es K�strmer Schlosses, wo et m strenger ?)aft gehalten war,
er siedelte in die Stabt �ber, aber auch jetzt noch durfte er ihr Weichbild nicht verlassen. Erst als am August
in pers�nlicher Begegnung und Aussprache mit Friedrich Wilhelm I., der 311 diesem Zwecke nach A�ftrin kam, die Vcx-
s�hnung erfolgt war, wurde ihm gr��ere Bewegungsfreiheit gew�hrt.
Allein der Friede, -den so der K�nig mit seinem 5-oEjtte gemacht hatte, mciv doch kein vollst�ndiger. )mmer
noch kehrten bei Friedriche Wilhelm mi�trauische Anwandlungen wieder, in denen er mit harten Zchcltworten auf die
alten Vorw�rfe zur�ckkam. Pen jungen K�nigsforni suchten Stunden der Verzweiflung heim, in denen alle Gpfer
seiner Unterwerfung ihm Pergebens gebracht zu sein schienen. Und so sah auch die Umgebung beider d�rften mit
banger Sorge in die Zukunft, die unheilschwanger den alten Gegensatz neu heraufzubeschw�ren drohte. Um so mehr,
da es nicht an Anl�ssen fehlte, die den "Keim zu neuem Konflikte in sich trugen.
Glitten in dieser gewitterschw�len Atmosph�re spielte sich eine heitere Idylle ab; ihren vornehmlichcn Schauplatz
bildete das eine Uleile von A�strin entfernt gelegene schlo� Tamsel, ihren die sch�ne 5chlo�herrin 3mse Eleonore
von wrecch. �e entstammte dem Geschlechle der Sch�ning, war eine Enkelin des s�chsischen .feldmarschalls Hans Adam.
Alimcikuiig. lieber dem (Eitel: Dfgnette pou i�. ,s, 5djmtt�t 311: ?uvres du Philosophe de Sanssouci; Ausg�be voit
        
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