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Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

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1)eilig-Abend 1803 den Kronprinzen ((Saroes du Corps), Prinzen llHll)elm (^ufar) und Prinzen Friedrich Couis
Dragoner) in den ihnen 511 Weihnachten befeuerten Uniformen vor." (Abbildung Cafel IIoben.) Alle 6�t hier
vertretenen Regimenter geh�ren auch heute unserer Armee an und tragen noch die gleichen Farben: die Gardes du Corps,
Nr. \5 der Stammlifte von *8O6, den wei�en Roller mit roten Abwichen; Mo damaligen Rudorff , vordem Zielen^
l)usarcn, Tu: 2 der 5tammliste von (806, heute l)usaren^Regi,nent von Zielen (Branbenburgif^es) Tit. 5, den
scharlachroten, wei�vcrschm'irten Attila und blauen pol^, die braune pelzni�tze mit rotem Rol^af; die K�nig von
Bayern Dragoner, vordem das Regiinent des Prinzen Qldwig, des Daters des Prinzen Fritz Co?te, Hr. der
Stammlifte von heute \. Vrandcnburgisches Dragoner^egnnent Nr. 2, noch, wie damals, in Sdimebt a. d. Oder
garnisonierend, den hellblauen Rock mit schwarzen Abzeichen. Uebrigens wurden auch die beiden jungen vettern
von Gramen, die S�hne des sp�teren 'K�nigs Wilhelm I, der Niederlande, die nach dem Verluste der v�terlichen
Stammlanbe in Berlin aufwuchsen, bornais �eingekleidet":
der (792 geborene Prinz Wilhelm als �(Selber Heuter" in
die Uniform oes W�rafficr � Scgimcnts von Borftell, (806
Don Kcii?onfkiii,Hr. 7 6er StarnniUfle^ Garnison Saljiw�ol,
dites dcr St�mme des heutigen A�rassici--^gi,,ient5 Kaifer
Nikolaus I. von Ru�land (Bran6enburstfci?es) Hr. 6; 6et
\7l)7 geborene prinj Friconch in die der (Eotparsvsj , der
Stammtruppe der g�tigen Ulanen (f. u. bei 25ild % S. \5\),
Wir d�rfen wohl voraussetzen, da� die Freude des
noch nicM siebenj�hrigen fringen !OiIhelni grog geivesen
fein mag, gerade diese gl�nzende Uniform der Ceibhusaren
,?>ieten's �aus dein Vusch" anlegen 511 d�rfen, die eheikm
auch sein k�niglicher Pater getragen hatte, als bas Regiment
den Hamen des Generale Freiherrn August von (Eben,
Rieten 1? unmittelbaren Nachfolger als Chef, f�hrte. 3"
diesem Kegtmente, das damals in Berlin in Garnison
stand, heute in Rathenow, verk�rperte sich gleichsam der
�olle Slanz der alten Friederizianischen 2trmee: 3111: sarade
trugen die �ffisiere die von der K�nigin Sophie Dorothea
un& von "K�nig Friedrich dem Gro�en dem Regimente
geschenkten Cigerdecken �ber den linken und unter dein
rechten Arm, reich geschm�ckt mit vergoldeten Zieraten
priitjUTilfjlIm. .Tici^nHinj von f)eu(higft iKOd im Sdftoffe zu Parefc
und Retten, mit Zobelfell verbr�mt; da- Zaumzeug von rotem ZTlaroquin uw mit Sdilano;enr"�pfcn besetzt und
mit Silber gestickt, die g�gel von goldenen Crcffen. �tudj der k�niglichen (Eltern stolzer ,Jrou6o hat der R�nstler
2ltisM-ncF 5u geben gewu�t, Mo ihre Sortie in der ersten Uniform sahen, auf der ersten sprosse der Taufbahn, auf
der f�r sie damals nur Gl�ck und Ruhm erwartet werden durfte. Nun, nach manchen! Unheil, sind diese drei
Prinzen nebeneinander 18^4 siegreich in paris eingeritten!
Das 2^ild des Gro�en Ao'nigs, unter dein sich diese Szene abspielt, ist vielleicht das von Hoffmann gemalte,
f�r das Aronprinzen Palais bestimmte Gem�lde, das im l)ohenzollern S. 2HH, erw�hnt wird; denn dies,
jetzt also des Romas Palais, wurde von Friedrich Wilhelm III.mit seiner anwachsenden Familie in Berlin stets bewohnt.
An den Parterrefenstcrn dieses Palais zeigt den Prinzen Wilhelm das H. Vild, von Paul V�rde: �Der
Rranprinz und Prinz Wilhelm sehen mit ihrem Erzieher Delbr�ck dem Durchmarsch des Regiments R�nig�u Dragoner
durch Verlm zu. (Abbildung S.
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