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Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

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deutschen Kaifers", seit J882 in mehreren Auflagen erschienen, zuletzt, als �9^ Jahre" usw. l)ier werden
zahlreiche Illustrationen aus unserer Aquarell-Sammlung in Holzschnitten dargeboten, die naturgem�� nur ein
unvollkommenes Bild der Originale wiederzugeben verm�gen. Ver Text auch dieses Werkes hat durch Vermittlung
des Geheimen Hofrats Vork dem Kaiser vorgelegen und hat von ihm mehrfach Aenderungen und Einschaltungen
erfahren. Merkw�rdigerweise aber sind einige der nach Angabe des Verfassers vom Aaiser herr�hrenden Korrekturen
nicht zutreffend, wie wir das seinerzeit sehen werden ; die Vemerkungen des Kaisers sind als besonderes Heft zusammen
gestellt und der Ausgabe von unter den, (Titel: �(Ein Verm�chtnis Kaiser Wilhelms I." vorausgesetzt worden.
5. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am 5Z. September honoriert mit 30 Friedrichsd'or. Diese Angaben
�ber die Ablieferungstermine der einzelnen Aquarelle sind den Schatull-Rechnungen entnommen. Paul V�rdc,
von dem die Mehrzahl der Aquarelle dieser Serie herr�hrt, geboren in Vberschlesien, gestorben zu Verlin,
war neben Franz Kugler und L'Allemand als Portr�tzeichner sehr gesch�tzt; die Parlamentarier der Paulskirche in
Frankfurt am Main sind unter anderen: von ihm gezeichnet. Als die Entwicklung der photographie diese
Kunstfertigkeit zur�ckdr�ngte, widmete er sich der Historienmalerei und dem Genrefache; �der Kurm�rker und die
picarde", nach der vielbeliebten Gpcrette von touis Schneider, geh�rt zu seinen bekannteren Vildern. Die Portr�t-
�hnlichkeit semer Figuren wird unter anderem f�r den General von 6uck ss. u. bei den Vemerkungen zum Vildel)
ausdr�cklich bezeugt auf B�rde's Vil�e von dem Eintritte des Prinzen Friedrich-Wilhelm, des spateren Aaisers
Friedrichs, in das Kapitel des Schwarzen Adlerordens
2. Vild. Vei der im Texte sS. erw�hnten Vorstellung der Aquarelle in St. Petersburg bemerkte Aaiser
Alexander II. zu dem Vilde des Potsdamer Riesen-Grenadiers: �Ein eben solches Vild hatte meine Mutter � die
Kaiserin Alexandra Feodorowna (Charlotte) � in ihrem Zimmer vor der Trcpventh�r, die zum Papa � Kaiser
Nicolaus I. � hinunterf�hrte."
Delbr�ck's Tageb�cher, den Zeitraum vom 5. August \8OO bis zum \\.November \8O9 umfassend, sind
imAusz�ge in drei Vanden ver�ffentlicht von G. Schuster in den �Monuments GermaniaePaedagogica" Vand XXXVI.,
XXXVII.und XL., Berlin 1907, unter dem Titel: �Die Jugend des K�nigs Friedrich Wilhelm IV. und des Kaifers
uni� K�nigs Wilhelm I. Tagebuchbl�tter ihres Erziehers Friedrich Delbr�ck." Seine Erziehcrt�tigkeit bei deu Prinzen
begann am 2^.Juli 1ttc�n und endete Anfang Dezember er starb als Superintendent zu Zcitz, (830, 62 Jahre alt.
5. Vild. �Aquarelle"; abgeliefert am 1^3. September (wie das 5. Vild), f�r 50 Friedrichsd'or.
H. Vild. lieber die K�nigin-Dragoner geben Auskunft: Heinrich Ravenstein: Geschichte des K�niglich
preu�ischen Zweiten K�rassier-Regiments K�nigin. Nach Urkunden und eigenen Erlebnissen dargestellt. Minden
Der Verfasser war noch bei �K�nigin-Dragoner" eingetreten und war dann viele Jahre Regiments-Adjutant; als
Major verabschiedet, starb er F�r diese Regiments -Geschichte erhielt er die Goldene Medaille f�r Aunst
und Wissenschaft. Sein kleines Vuch fand eine umfangreiche Fortsetzung durch den General Georg von Albedyll:
Geschichte des K�rassier -Regiments K�nigin spommersches) Nr. 2. 2 V�nde. Verlin 5895 und 590H. In etwas
un�bersichtlicher Form wird hier eine F�lle urkundlichen Materials geboten.
Die Nebersendung seines Miniaturbildes 
    
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