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Die Kanzel aus der ehemaligen Kapelle des Stadtschlosses zu Potsdam

Full text: Die Kanzel aus der ehemaligen Kapelle des Stadtschlosses zu Potsdam

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wir unn�tig 511 sein, veiner Hgl, ?t?aj. deshalb 511 behelligen, sondern es kann bas presbyterium bey der
Agl. Ariegs^ und Domainenkammer darum anhalten. �lcn Erschlag aber, baff Me (�brigen) roforn�vtoit Kirchen
zmn Bau Geld beitragen sollen, finden wir nicht annc^mll^y w�rde auch bei der bekannten Beman�tniff, dass wenig
Kirchen etwas in Verm�gen h^ben, nicht viel Reifen, Sie
werben also auf andere ZHittel, mann Sie bauen atollen, bedacht
(oyn muffen.
Seynb ~^?IU �brigens fivun�lidio Dienste zu erweisen
jederzeit!? erb�tig."
Uiitcrfdjrift.
Endlich erl�st Friedrich der Gro�e die Gemeinde aus
ihrer Ved�'rftigkeit. Nachdem seit J7�5 wiederholt �ber die
Vauf�lligkeit der Kirche geklagt wird, ja sogar die Wintere
Front einzust�rzen gedrol^t hatte, schenkte der edle Z�lonarc^ auf
wiederholte Bitten der (Gemeinde zum Vau 2000 Caler. Zu
dein neuen massiven Geb�ude' wurde am 22, Juni \75O der
Grundstein gelegt 11116 der 23au vollendet. Die Nanzcl
faut nun in der Glitte der kangseile zu stehen und zwar nicht
mehr die unbrauchbar gewordene der fr�heren bauf�lligen Airche,
sondern die bereits \7\$ von Friedrich Wilhelm I.geschenkte, hier
interessierende Kanjel (fiel?c nebenstehende Abb.) mit den reichen
BlatttDcrfDer jierungen, Me, - wie [omit feststehen d�rfte,
�ber 36 Jahre ungebraucht dagelegen hatte. ?s darf wohl kaum
erw�hnt werden, da� dieses h�chst dekorativ wirkende Airchen
ger�t im Widerspruch mit dem sonst schmucklosen Innern der
Ktrdie stand. Die gespendeten 2000 Taler hatten eben nur
dazu gereicht, die w�nde massiv herzustellen, dag Dach neu ein-
zudecken und das Innere in einfachster Bauart durchzubilden.
In den Rechnungsbelegen von diesen� Instandschungsbau aus
3nnrtes bet obgehrodifncn 30t}anni&fir�jc ;n $f>anbau
Jliijti.ifMiienon ,^. Zimmermann
dem 3a?>re \7o\ (Me, wie alles �brige, jetzt in St. Nikolai aufbewahrt werde�) befinde,, sich auch Rechnungen
�bet Arbeiten an der Kanzel. Sie m�gen hier kurz aufgef�hrt werden:
Ho. 13. fur Renovierung der Canfell , \ Rthlr. (2 Gr.
Spd. 30 Febr. \7.")\. Andres.
Ho. \8. \J f�r einen neuen Fu� unter der laiche! non eichenholtz, gel�nder, une auch, was daran
zerbrochen. Zu reparircii und aufzusetzen ,..,..,,.,.. Rthlr.
2) f�r eine neue Clnlr an der Sacdftey Gr.
5) f�r einen neuen Fu�tritt auf der CEan^el 8 Gr.
Spandau 22 Mart. \75{. \3 Rthlr. 2 Gr.
erhalten Stie^.
Dann: l)err Reuenschwander beliebe Herrn die Sdjloflerarbeit zu bezahlen.
() f�r zwei Schrauben, 7 ,?>oll lang, mit ?l?uttcrn an die Cantzell und die t�chcr in die
St�rzen aufzufeilen KGr.
2) die <3Tl?�r an der Sacrtftev u beschlagen, nebfl einem neuen Schloff daran 511 machen 5 Rthlr.
Spandau d. 20. 2Uart. Summa 3 Rthlr. Gr.
1 Vie St.^ot�aniiisfmte 311 Spandau in den erste� zwei Jahrhunderten ihres Bestehens, I^on G. bouchon, Pfarrer a. ?r. 3�^-
Spanbau, G. iiopf.(873.
        
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