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Hohenzollern als Vliesritter in alter Zeit

Full text: Hohenzollern als Vliesritter in alter Zeit

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p^oto$rapfjtfd?e Nachbildung dieses (^horgest�hl^ bildete eine bemerkenswerte Zierde dieser Aufstellung,^ Der Vermittlung
des kaiserlich Deutsche?: Generalkonsulats in Barcelona verdanke \d} aus diesem Cboro,cft�l?t das Wappen des iUavf-
grasen Johannes (f- d. Abb.),
(?5 zeigt einen gevierteten Schild, um den sich die Halskette de� (Dv�cns voni Goldenen EHies mit dein Aleinod
des Grdens schlmgt. Heber dein Schild drei tjclmo mit <^iniieren, unter dem Schilde die 3nfc^r*f*;
lilcffre -3 a(n):par 'la = gr�ce ' de �ieu - 2??arqut? ? de e bradembourg.
Das erste Feld des Schildes enth�lt den roten, goldbewchrten, brandenburgischen 2ldler mit Aleestengeln,
merkw�rdigerweife: gekr�nt, in Silber'
das zweite: bon roten, goldbewehrten, pommerscheu
(^reif in Silber;
das dritte: den schwarzen, schreitenden ?�t�en, un*
gekr�nt, von N�rnberg in Gold, innerhalb vierzehinnal pou
Silber und Hot �geft�cfrm" Srfn'loesrcni&e$;
das Dici'fo ist bas, von Silber 11116 Schwarz ge
Ptertete �Pappen von Zollern.
Der mittelste, ungekr�nte 1)elm tr�gt den roten,
silbern eingefa�ten Tnrnierhut (also nicht tjermeUngeftulpt),
auf dem der N�rnberger C�mc, die Vorderprank.'N auf
gest�tzt, vorw�rtsgekehrt zwischen zwei, schr�g aufw�rts und
ausw�rts, rot-- silbern umwundenen B�ffelt?�rnern fitzt.
Ver lnike, gekr�nte ?jelm tr�gt 0011 pfaucn^
schweif von Stettin, der aber nicht aus einem lX'nnelinstulv
hervorw�chst.
Der rechte, gekr�nte Helm tr�gt den schwarzen,
mit goldenen HerZ?n bes�ten brandenburgischen Adkrfiug, an
den: aber die goldenen Alecstengel fehlen.
Die l)clmoecfen des mittleren Reimes sind
schwarz golden, Me des linken rot-silbern, die des rechten
schwarz golden.
&P5 l)liirF^?nfi'iiJo(i(innps non JJrcitibenlnirg
Dieses Wappen stimmt im wesentlichen mit einem Siegel des lUarfgtafcn Johannes, angeblich aus dem
Jahre �berein, das Maximilian Gritzner in dcr Abhandlung �Das Wappen der Markgrafen und Markgr�finnen
aus den Seitenlinien Ansbach und Bayreuth" (�viertcljahrsschrift f�r Wappen, Siegel* und Familienkunde", heraus
gegeben vom Derein �Herold" 311 Berlin. Berlin 18':)5. XXIII.3a^r0*/ -- auf Seite fi4 beschrieben und aus
dem er dort das Wappen abgebildet hat.
Dieses f'etschaft d�rfte das einzige eines Hohenzollern aus der, wahrscheinlich j�ngeren, kurf�rstlichen und
nachher k�niglichen Cinie des Hauses sein, auf dein sich die Aette des Ordens vom Goldenen I^lies um das Wappen
schlingt, jedenfalls aus der �lteren Zeit.
pr�chtig erhaltene Griginalabdr�cke dieses Siegels fanden sich an verschiedenen Hausvertr�gen im K�niglichen
Areisarchiv Vamberg (s. d. Abb.),
1
�Les Chefs -d'oeuvre d'Art Ancien a l'Expos?twn de la Toison d'or ? Bruges en 1907". Br�ssel 1908. Librairie Nationale d'Art
L't d'Histoire (J. Vint Oest &Cie. p. 225.
        
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