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Zwei hohenzollernsche Harnische im Zeughaus zu Berlin

Full text: Zwei hohenzollernsche Harnische im Zeughaus zu Berlin

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9. Vrief. Dreien, 5^. Januar Aurf�rst August an Aurf�rst Joachim II.
(Vlatt An Marggraff Joachim Churfursten.
Freundtlicher lieber �Vheim, Schwager, bruder vnd gevatter. Gegenwerltiger (?. ?. diener hat vns heut dato
noch ein schreiben von derselben zubracht, darinnen fie tms zu ernennen geben, das sie seit Iren� nehren schreiben einen
ftarefen dicken bern vmbzogen, welchen sie bi� auff die furstehende Fastnachtfreude zu halten bedacht vnd derhalben
nachmals fl. bitten, das wir dieselbig als ein Rustmeister vnd weidman besuchen polten. Nun weren wir ober
unsere neuere entschuldigung vnd ungeachtet der kurtze der Zeit wohl genaigt, solchen beren sahen zu Riffen vnd E. k.
die fastnacht �ber freundtlich beizuwohnen Wir k�nnen aber olcken entpfangen vnnd vorlesen,
vnnd ist nit ohn, das wir eine tzeithero nach gutten wohllauffenden renngeulen mit vlei� getrachtet,
auch etzliche starcke vnabgerichte Zelder zuwege bracht. Es ist vn� aber fast keiner nach vnser Hand
gerathen ausserhalb das der Vraune ein wenig leufft, das wir vns zur noth fur einen Renner dorauff
behelffen k�nnen. Nun achten wir nit das E. 3. Meinung sei, uns davon abzusetzen Inn freundtlichsr
erwegung, das wir als ein gemeiner renner eines gutten gauls sonderlich wohl bedorffenn. sondern
weill E. k. als ein ge�bter gutter Renner, auch ein gemein pferd nach Irer handt abrichten vnd sich
nur wohl dorauff behelffen vnd auskommen k�nnen, So schicken wir E. 5. bei gegenwerttigem onserm
diener denn Fuchsen zu, vnnd wolten E. k. st. g�nen, das derselbig E. k. geriethe vnnd sich Im lauff
vnd treffen wohl hielte, Freundtlich bittend E. k. wolle den unvorschmehet annehmen vnd nit vn-
freuntlich vormercken, das wir derselben nit den braunen schicken, Vo wir aber einen andern Renn-
gaul bekommen, dorauff wir vnsern Zeug f�ren vnnd au�kommen kontten, Alsdan soll er E. t.
vnuorsagt sein, Dann derselben freundtlich zu dienen vnnd willfarcn seindt wir gantz geneigt. Datum Dresden
de� 20. Feb. A�- 5Y.
{{.Brief. K�nigsberg, Januar \566. Herzog Albrecht von Preu�en an Aurf�rst August,
(Abth. III.Bd. 5^. fol. No. 2% Loc. 850^. Blatt 3U 32.)
vnser freundlich dinst vnd was wir mehr liebes vnd gutls verm�gen zuuornn. Hochgcborner F�rst, freund-
licher lieber oheim vnd Schwager. L.k. schreiben zu Dresenn den Vctobri� datiret, haben wir empfangen, vnnd
Inhalts das E.l.erstlich von wegen der zugeschickten pferde, freundtlich dancksagung thun, vnder anderm
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