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Zwei hohenzollernsche Harnische im Zeughaus zu Berlin

Full text: Zwei hohenzollernsche Harnische im Zeughaus zu Berlin

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vor uns, bu er auf feinet Hochzeit getragen haben niu�. Das einzige hohcnzollernsche St�ck so ausgezeichneter
Art, bas sich erhalten hat.
Der Harnisch ist von bl�ulichem Stahl und tr�gt ge�tzte Vorteil auf schwarzem Grunde. (Es ist ein Typus
des zur Vollendung entwickelten pan$tttk\bes der Renaissance. Edle form 11116 h�chst diskrete Verzierung zeichnen
diese H�ftung aus. Ihre Nachgiebigkeit f�r Streck- un& l)icbbewegungen ist vollkommen; die Ann und Schultergelenke
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sind hier weniger behindert, wie bei dcr modernen Uniform. IDie vorz�gliche Anatomen sind diese Harnischmcister
gewesen und wie gro�e A�nstler! Diese starre Stahlh�lse verlebendigt uns den F�rsten in seiner historischen Erscheinung
wie nichts anderes. Nicht uur seine Figur, sondern auch seinen Geschmack uud inneres Teben. Vie glei�enden Vein
schienen sind wie Haut gewachsen und zeigen die junge elastische Nraft der Schenkel. So organisch ist alles, da� der
Gedanke an die materielle Schwere der R�stung gar nicht aufkommt, Vergleich zum Harnisch Georg Friedrichs
ist die Verzierung hier nun viel zarter, - mit gutem Grunde, denn solche R�stungen waren eben auch f�r das
�ffentliche, namentlich repr�sentative Auftreten bestimmt. Diese Aetzungcn auf mattschwarzeni Grunde wirken �beraus
        
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