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Ein Geschenk Friedrichs des Großen an Katharina II.

Full text: Ein Geschenk Friedrichs des Großen an Katharina II.

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"m den Briefen, die Friedrich, Katharina und pau? anl��lich der Geschenke 5es K�nigs miteinander nxcfrfcltni,
Fotjrt gleichm��ig eine B^ie^ung roiefcer: sic alle berufen sich auf die Allianz, die Preu�en und Ru�land verband.
Patitit erhalten auch diese schreiben, die mit den �brigen, im obigen ber�hrten nur einen kleinen
Ausschnitt der Korrespondenz Friedrichs und Katharinas bilden, eine politische F�rbung, entsprechend der Stellung beider
Staatsh�upter zueinander- den� von einem pers�nlichen Verh�ltnis zwischen ihnen war nicht die He&e. Und kommt auch
der K�nig in feinen Briefen auf Katharinas Person zu sprechen, so erblickt er in ihr doch nur Ru�lands Herrscherin,
der er seine Huldigung darbringt. 2Hag er sich auch in Wendungen roll Geist und (Grazie ergehen, die Grenzen
konventioneller H�flichkeit werden nicht �berschritten- ja, wie wir es bei feinen schreiben sahen, in denen er sie 511
ihren Siegen �ber die T�rken begl�ckw�nschte, er bediente sich daf�r geradezu formelhafter Worte. Der rein politische
Charakter ihres Verh�ltnisses, der sich aus i^rcr gesamten Korrespondenz ergibt, erhellt endlich auch aus der Tatsache,
da� mit dem Zeitpunkte, wo die Wege Ru�lands und streu�ens sich schieden, gleichfalls der Briefwechsel zwischen
Friedrich und Katharina verstummte.
Das 3a r J772, in don n'ir stehen, bezeichnet den H�hepunkt ihrer Scjiefyungen; denn in diesem Jdfyre
gelangten die Vertr�ge �ber die Ceilung polcns 511m Abschlu�, Steljt nun auch 6ie Sendung bes porscllanferpices
an Katharina mit diesem Ereignis in feinem unmittelbaren Zusammenhang, fo sindet gleichwobl in dieser prunkvollen
(�abc, die bezeichnender IDctfc non Geschenken an den (Thronfolger und die r>ornel,,�sten Haigeber der Kaiserin begleitet
war, bas enge Verh�ltnis beider 21Tacbtc nnd die darauf beruhende politische Freundschaft Friedrichs und Katharinas
ihren charakteristischen Ausdruck.
Jlli'frll einer jigur ans bcm non .victrirf' fem tPrpfini
iiii M� iiai'etin K?l�Mrimi gefdf�nften l�felnuffutjc
        
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