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Das 1800 von Alexander Macco nach dem Leben gemalte Bildnis der Königin Luise

Full text: Das 1800 von Alexander Macco nach dem Leben gemalte Bildnis der Königin Luise

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21nbcmg
Der 2Ttahr d^.'5 Silbe s
Der Keschichts �nid Sitonismaler Alexander ZTCacco wurde am 2y. �??ar� \7(>r 511 (Creglingen a. d. Cauber
als vierter 5ohn des sp�teren K�niglich preu�ischen Rammerrats Johann Friedrich Z??acco geboren. ?Xad) sorgf�ltiger
Vorbildung durch Hauslehrer uni Staotpfarrer kam or (78^ nach �Hannljeim, um dort als Kadett in die Ingenieur
schule einzutreten. Aber schon in den ersten acht Cagen wandte er sich mit Bewilligung feines Paters der ?l�alerei
511 und besuchte die unter Direktor p. A.!>erschaffelt ftcl?ott6c dortige Akadeinie. In, drillen Jabre seines K�nstler
studiums erhielt er die goldene ZNedaille und wurde
seinem Can�esf�rften, dein H?arfgrafen Alexander
von Brandenburg vorgestellt, welcher
ihn durch jahrliche Renten in seinem Fortkommen
f�rderte. Der junge A�nstler ging dann im
November (78^ nach Rom und arbeitete dort
zun�chst im Vatikan nach Rapha�l.
Die Ausstellung feiner Gem�lde, miter
denen sich auch eine in Lebensgr��e ausgef�hrte
Komposition befand, die den Abschied de^ 2ldonis
non i\mis darstellte, erregte allenthalben Aufsehen.
Professor ZTlori^ widmete ihr eine gl�nzende
Besprechung und prie^ die Talente des jungen
2��alers; uud als im Jahre l<"90 der Markgraf
nach Honi lain und die Gem�lde sah, verdoppelte
dieser die schon fett einigen fahren erh�hte Konto
uud kaufte �Adonis und Vtma* f�r feinen jurikf
tretenden minister non (Semmingen au.
Durch ?TCorit? mit (Goethe befannt und
in die ersten A�nstlcrkreise Korns eingef�hrt, machte
ihnl \ ?<)"> ?Uintfter 5ard^nb<'rg, �oueemeur der
?TCarfgraff�afte�t Ansbach und Bayreuth, i">off
Nling, bei 6or �tfabemic in V^'rlin al$ Professor
angefte�t zu werden, aber die Entwicklung der
ffll'i'tl'ilfinisDes Ululera illerunber l�lacro, tidjogrupliic
franz�sischen Revolution bereitete diesen planen ein zeitiges Gnde. Erst als der K�nstler \7^)S in sein Vaterland
zur�ckkehrte und dann nom Weimarer i^ofe ein Handschreiben an die K�nigin Suife erhielt, gewannen seine l��nfdio
nach einer fidleren Anstellung wieder ?eben. Aber obschon ihm hier, wie einige Jahre sp�ter in Bayer�, eine Professur
angeboten wurde, glaubte er fie beidemal aus pers�nlichen Gr�nden nicht annehmen zu k�nnen. Der ihm sehr
gewogene K�nig von Preu�en, welcher hoffte, den talentvollen K?nfilcr in der Folge noch in eine ihm zusagende
Stellung zu bringen, bewilligte ihm [$Q{ eine j�hrliche Pension von Calern und auch rom bayerischen Hofe
bezog Zt�acco bis zu seinen� Code eine Rente.
Er malte in verlin au�er dem Bilde der K�nigin nur wenig. In die folgende�: Jahre f�llt der schwer
punkt seines k�nstlerischen Schaffens. Au�er den bedeutendsten St�dten Deutschlands, besuchte er auch Frankreich und
lernte vor allen� Paris kennen. Doch IDien allein konnte ihn auf l�ngere Jahre bis Dezember l.^
    
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