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Kaiser Wilhelm II. als Jäger

Full text: Kaiser Wilhelm II. als Jäger

2geschrieben ist, schon deshalb nicht, weil es doch oft von J�gern getrieben ist, welche sich der lateinischen Sprache
bedienen, die man nicht versteht. Einen richtigen J�ger, den kann man sich, uni ihn 511 schildern, nicht beschreiben
lassen, den mu� man �erleben", mit %m mu� man selbst gejagt, selbst alles gef�hlt und empfunden haben, mas so
ein J�gerlcben mit sich bringt
an bl�hen und Anstrengungen,
vor allen� aber an Freuden und
Gen�ssen.
Und es sind Frellden und
Gen�sse ganz eigener Art, die des
Iagerlebens und I�gcrberufes.
Sie sind Immer neu, wo du
mich jagest und welchem wilde
dein Streben gelten mag. Das
kleinste, unscheinbarste (Ereignis
gewinnt da Bedeutung durch den
Zusammenhang der Dinge und
haftet dir im Ged�chtnis, da� es
noch nach vielen fahren vor deiner
Seele steht wie gestern. F�llt
nicht im Strubel des Gebens der
Vergessenheit anHeim, weil du
es tief innerlich empfandest. -
l)ier vor mit liegt das Schu�buch
Katfcr Wilhelms II. Da steht als
Erstes: �Den30.September 1872,
?in6ft�6t bei Potsdam dit Fasan
trenne)." � Vis 511111 Jahres-
schlu� \9O7 haben sich diesem
Fasan 30892 zugesellt. � Aber
was bedeuten diese alle gegen
jene eine tienne vom 30. Sep-
tember � welch ein
(Ereignis war sic im ?eben des
j�hrigen Hohenzollernprinzen !
welches Herzklopfen mag sie �er�
ursacht haben, diese erste Fasanen
Henne, mit welchen� Stolz aber
auch das junge Z�gerherz erf�llt
gewesen fein, als nach dem Schreck
des ersten Schusses das ersehnte
wild zur Strecke war! Diese
IPUbelm, prinj won prfiittrn. (Pclijcni�lin1 pon poitl yiilon? in�7
Fasancnhennc bildet eine Geschichte f�r sich in der heute 7>fij�'hrigen I�gerlaufbahn unseres Aaisers. Und ich
bin �berzeugt, wenn heute sein weg an der Stelle vorbeif�hrt, wo er sie erlegte, wird er noch immer einen Genu�
in der Erinnerung an diese erste jagdliche (�at empfinden.
        
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