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Kaiser Wilhelm II. als Jäger

Full text: Kaiser Wilhelm II. als Jäger

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des letztvergangenen Jahres erbeutet wurden. Dieses geschieht keineswegs nur zur Freude der Beschauer, die sich
nus cifrci|*oii 511 Dielen �Taufenben einfinden, sondern soll ihnen �or allem Belehrung und Anregung geben.
Ver strebsame J�ger, dem ait der Verbesserung feines N^ildstandes gelegen ist, findet hier die reichste Gelegenheit
Erfahrungen zu sammeln. Vw Beschickung dieser nicht nur f�r den J�ger, sondern auch f�r den Zoologen hoch-
interessanten Ausstellung hat gezeigt, da� sie ihren Zweck in vollstem Ma�e erf�llt. Das ausgepellte HTaterial hat
sich im Laufe der Jahre nicht nur immer reichhaltiger gestaltet, sondern auch verbessert. IDit wissen, wie unser Kaifer,
auf welchen� Gebiete er sich auch bet�tigen m�ge, immer bestrebt ist, seine eigenen Aenntnisse, Erfahrungen und
Erfolge f�r andere nutzbar 511 machen. Durch die Begr�ndung der Deutschen (Neweihausstellung hat er das f�r die
deutsche J�gerei getan. Daf�r zollt sie ihm Weidmannsdank f�r alle Zeit.
ling?rir�ri = (Enfer. Vom Kdlf� am �. CTtobrr \')*)~ in ber (DtiRfStfIfici Hontllltetl, B*[duf SfinbiftijFen, l?Af)i�rbnid) om EOeIf�berg, r?lcal
Als ick mich einmal in der �etuei^ausftellung befand, h�rte ich, wie von einer Gruppe Nimrode, die
bewundernd vor dem �eioei^ eines Don Kaiser Wilhelm II.in Rominten erbeuteten Zwanzig Fuders stand, Einer sagte:
�Ja, so ein hoher Herr, der kann wohl solche l)irschc schie�en, dem wird ja alles so bequem gemacht." Als ich
mir den Sprecher n�her ansah, entdeckte ich auf der F�lle seiner Ceibesrunbuttg zahlreiche Zeichen des J�ngers
St. l)uberti. Ungeheure Krallen wilder (Tiere, B�ndel non l)irsch, und Fuchshaken an schwerer goldener Nhrkette. -
�I), du J�nger 5t. Huberti, mit deinem Lebendgewicht eines guten Fcisthirsches, ums w�rde wohl aus dir, wenn
du mal so eine richtige luiiforpiirfdK in Rominten machen solltest. Ich glaube, du w�rdest bald reuem�tig in die
Arme deines wahren Schutzpatrons �ambrinus zur�ckeilen. �- Aber ich wei�, da� nicht nur der Dicke mit der
sch�nen Nhrkette, sondern auch riete andere Ceute die Vorstellung haben, die s'�rschen des Kaifers seien gem�tliche
        
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