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Kaiser Wilhelm II. als Jäger

Full text: Kaiser Wilhelm II. als Jäger

9Hoben der Sefyorffyeibe richtete sich der Aaiser bald nach seinem Regierungsantritt ein zweites piirfdiretner
im fernsten Gsten seines Reiches ein, die jetzt wohl allen meinen liefern wenigstens dem Flamen nach bekannte
Rominter Heide. Hier hatte schon vorher, pom Jahre (S(t�) ab bis zu seinein im Jahre l885 erfolgten Code
Prinz Friedrich Karl �on Preu�en im Herbst die fdi�nftcn Tage feines J�gerlebens verbracht, und ich kann nur
wohl denken, mit welchen (Gef�hlen 6er Sehnsucht unser Kaiser schon als junger Prinz die kapitalen Komtntet
Jagdtroph�en betrachtet hat, welche das Jagdschlo� ?lrcilinocn seines Erlauchten CDnfels schm�ckten.
Als der prinj ,-fricdrich Karl die Augen geschlossen hatte, erf�llte nicht nur tiefe grauer um diesen von der
gr�nen Farbe so geliebten pr�njen die Kerzen der Jagerei der Hontinter l)eide, sondern auch bange 5orge dar�ber,
was nun wohl aus 6cm iPiI6ftan6e werden w�rde, �ber den er solange seine sch�ttende l)and gebreitet hatte. IVie
l?omimen. Uferjttrtie an tet Kontinti
bef�rchtet, fanden sich sofort Jagdliebhaber ein, die 6nrdi hohe Konnexionen sich die Erlaubnis verschafft hatten, in
der Komiuter I)ei6e l)irschc 511 schie�en, die �Saline abzusch�pfen", die beim Code bes Prinzen vorhanden war.
Dag diese Herren am Wildstande der Rominter I)ei6e fein anderes Interesse hatten, als m�glichst Diele und m�'g
lichst gute Geweihe 511 erbeuten, ist wohl selbstverst�ndlich. Aber St. Hubertus verl��t die deinen nicht. Die kapitalen
Geweihe der Komiuter Hirsche Hieben ein frommer Wunsch. Gelegentlich der Kebbo^ruirfctie in pr�felt�ife fa�te
der Prinz IPill^elm von Preu�en den Entschlu�, den Abschu� der starken Hirsche in 6er Rominter Heide f�r sich
zu reservieren. Damit ging ein neuer Stern der Hoffnung auf �ber dem wilde der Romintet Heide, dem kostbarsten
Schatze, den fie barg. Und im Jahre 189� erf�llte sich zugleich eine Prophezeiung!
E5 war im Jahre als der (l)bers�rstcr an den R�nig Friedrich Wilhelm IX', die Nitte richtete
zur Erhaltung des Rotwildstandes der Roininter Heide, welcher durch die damals herrschende Wilddieberei und
die zahlreich vorhandenen W�lfe bi� auf 5t�ck vernichtet war, ihm einige 5t�ck aus dem potsdalner
Wildpark zu senden. Eine solche Vitte aus einem entfernten Grenzwalde an den K�nig gerichtet, war damals wohl
t;olf(njoU(rn.3af?rbud> jtjoH.
        
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