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Zur Geschichte des Kronprinzen-Palais in Berlin, insbesondere der ehemaligen Wohnung der Königin Luise

Full text: Zur Geschichte des Kronprinzen-Palais in Berlin, insbesondere der ehemaligen Wohnung der Königin Luise

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w�rde dann mehr Freude daran haben sie zu geben und der Kronprinz sie zu empfangen. Anschl�ge fur Equipagen,
Wagenpferde, Pferdegeschirr mit Zeichnungen werden ?'berfan6t und begr�ndet.
Von den in den Briefen erw�hnten farbigen
Darstellungen der Innenr�ume hat sich leider nur die
des Speisezimmer? mit der dazu geh�renden eingehenden
Beschreibung erhalten (vgl. Seite 2^3), der Verlust der
anderen Zeichnungen ist um so bedauerlicher, weil an*
statt einer Beschreibung in den Berichten ?�Taffon� auf
diese Abbildungen verwiesen wird, die alle Details genau
erkennen lie�en. Aber f�r bas Audienzzimmer werden
etwas genauere Angaben gemacht. Die blaue Damaste
tapete mit Blumenbouauets in nat�rlichen Farben ist
bei Baudouin in Berlin bestellt, die Bord�ren sind von
verniertem Holz, der Fond mattgold, darauf gemalte
nat�rliche Blumen. ??�affou) schreibt, er habe keine
Arabesken gew�hlt, um etwas zu variieren, �d'ailleurs
on en rencontre partout ? pr�sent." 3n einer Anlage
zu seinen: Schreiben vom 52. August gibt Massow ein
�Verzeichnis vom Ameublement s�mtlicher Stuben", aus
dem man die Art der Einrichtung und der Capeten
fennen lernt. (Abgedruckt unten Seite 2^6 und 2^7.)
Die Au�enseite des f)a!ais wurde auf Befehl
des Kronprinzen mit gelber Farbe gestrichen und sonst
nichts an der Hauptfront ge�ndert, als da� die Inschrift:
fortgenommen wurde.
Am 52. August kann ZNassow endlich seine vom
A�nig vollzogene Ernennung zum Hofmarschall des
Aronprinzen melden und bald ist er in der Lage, seinem
jungen Herrn den von ihm aufgestellten Etat f�r den
neuen Hofstaat mit eingehenden Erl�uterungen vorzulegen.
Zugrunde gelegt ist der Aufstellung der Etat des A�nigs
in seiner Chronfolgerzeil, der sich auf H2000 Caler belicf.
Erh�ht seien in dem neuen Etat die Bez�ge der Subaltern '
bcamten, die bei den Preissteigerungen mit den fr�heren
Geh�ltern nicht mehr existieren k�nnten, und die Aus
gaben f�r die A�che, die anstatt Taler f�r den
2Nonat init 5500 Caler eingesetzt werden. Begr�ndet
werden diese Erh�hungen auch namentlich damit, da�
des Kronprinzen Vater mit seinen Bez�gen nie h�tte
auskommen k�nnen und stew gro�e Defizits vorhanden
gewesen seien, wenn Geld �brig bleibe, schreibt Massow,
(Fiunbri� des Ktonprinjcii'Calais �ont )
    
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