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Aus der Regierungszeit des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg

Full text: Aus der Regierungszeit des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg

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der Verlauf bis Landtages der Neun,ark 511 R�stri?� im 3a^ rc WO. Um den l'on V�hmen ans drohenden Gefahren
Zu begegnen, sollte eine �kandesdefension", eine Art Tandwehr organisiert werden. Pic Candtagsnntglicder sind zur
Vewillignng bereit. Als fie aber von der hohen Zahl des Aufgebots vernehmen, ergreift fast alle eine derartige
Best�rzung und Verwirrung, das; eine regelrechte pani! entstand. Der Krieg schien sofort zu beginnen, l)aus und
t)of sieht man bereits brennen �, so eilt man fassungslos im K�ftrtner Schl�ffe umher, st�rzt in beherbergen, und
in wilder Flucht geht es nach !>anse - -, der Landtag war gesprengt!
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Eine kraftvolle st�tze fand Johann^�gismund bei seinen Bestrebungen in der �u�eren Politik und gerade
auch bei Vertretung der landesherrlichen Interessen gegen�ber den oft schwer zu behandelnden standen am Beamtentum,
das sich nunmehr als der bedeutendste Gegner st�ndischen Einflusses nicht nur in Brandenburg, sondern auch in den
andern Tandcgstaaten erweisen sollte. Unverg�ngliche, noch viel zu wenig erforschte uud gew�rdigte Verdienste erwarb
sich hierbei unter den Johann der Aanzler Friedrich sruckmann.' Er war em nimmer rastender
1 In Frankfurt a.b. l?). (562 geboten, wo fein Dater B�rgermeiflet unb Fnrf�ifiMdicr (�ebeimer ?uit war, batte er dort und in
I^ittclll'era, studiert, hier auch die juristisch? Doktorw�rde erworben. 3m 3a^" l"'f>- wurde er l{ammctgcri(^israt; Geheimer Rat
und Vizekanzler, 565h Kanzler. 
    
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