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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

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Ein Strahl reinste Gl�ckes fiel in bas Herz der Alutter, als ihre einzige Tochter Erdmute sich am
2(}( Dezember \66\ mit ihren: Neffen, dem 2??arfgcafe�t Christian Ernst von Brandenburg. Bayreuth verlobte.
Am 22. November (662 trat bk jugeit&fdj�ne IDcttinevtn an 6er Seite ihres ncurcniu�hltou �enta^?s 6to
l)cunfahrt nach Franken an; aber schon am 22, 3um" U^^ standen Mo (Eltern tiefgebeugt an ber 3al?re �cr
hei�geliebten Tochter.
Auch ZT?agoalene Sibylles (?nfcl, Me Kurf�rften Johann (Seorg IV. und Friedrich August T. (6cr Starfo),
fandcn ihre Cobcnsgef�^ttintien in der fr�nkischen Ctnic d^ Dauses tyofjenjoIUrn.
wir haben oben (Seite bereits die �l�arfgrafin (Eleonore (Eronxute Cutfe als Geinahlin &es 2�Tacfgrafen
Johann Friedrich kennen gelernt und ihre Lebensschicksale knrz bis 311 dein Augenblicke verfolgt, da sie sich, den Ein
fl�sterungen naher verwandter �el)�r schenkend, am 27. April 51t Leipzig mit dem Aurf�rsten Johann Georg IV-
(Effttjlidh (Etfifi Itt�rfgraf von �raniienfcurg = �tiyreufl], Dcrm�Mf ntif (Erbmutp, fierjogin non Sadf\cn
verm�hlte. Pie Kurfurftiu war damals trotz ihrer 30 Jahre noch ein Bild �vollkommener Sch�nheit und Anmut",
trotzdem �berlie� (te der um sechs 3a re j�ngere Gemahl bald ihrem Schicksal.
Seine Neigung galt seit Jahren einem Fr�ulein von Neitzsch�tz (!(,95 M- Reichsgr�fin von Rochlitz erhoben^,
und er war keineswegs gewillt, sie der Tiebc zu seiner rechtm��igen Gemahlin zu opfern. So nahmen denn Schmerz
und Aummer in ihrer schrecklichsten Gestalt besitz von dein so schm�hlich betrogenen Herzen der ungl�cklichen F�rstin.
<^war sah sie die gl�cklichere Nebenbuhlerin schon im Fr�hjahr und bald darauf auch ihren Gemahl von j�hem
Tode dahingerafft; aber die Seelenpein, die sie fast zwei Jahre lang erlitten, hatte die Widerstandskraft ihres zarten
K�rpers gebrochen. Schon ain 9. September erlag die edle Dulderin auf ihrem wilwensitz zu j?retzfcki an der
Elbe ihrem Aummer. �Exemplarische Gottseligkeit, recht christliche-. Gemiite, hoher verstand, unvergleichliche G�te
und Leutseligkeit" waren die Gaben und Vorz�ge, deren die F�rstin im Teben sich erfreute.
Johann Georgs Nachfolger war der Aurf�rst Friedrich August 1, (der Starke), der am ',l. Juni zum
Ad'nig von !?olen erw�hlt wurde.
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