Path:
Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

130
Die ffiarfgvAfht, die noch zieinlich jung war, als ihr Mo (Eltern entrissen wurden, war dreimal verm�hlt.
All..' drei Gemahle waren lvitwer. Zuerst reichte fie die Hand dem Herzog Friedrich Aasimir rou Aurland, dann
dem ��tarfgrafcn Christian Ernst von Vrandenburg, Bayreuth, dessen erste Gemahlin, Erdmut Sophie, eine Tochter
des Aurf�rsten Johann Georg II.non Saufen gewesen � wir kommen darauf noch zur�ck - - und schlie�lich dein
Herzog Ernst Ludwig von Sachsen 51leiningen, mit dem sie noch zehn Jahre in zwar kiuderloser, aber gl�cklicher
Ehe lebte. Sie starb J7^8 im Alter von 7^ fahren au ihrem Ivitwensit; 311 H�nt^il�^ als die letzte der unmittelbaren
Nachkommen des Gro�en Kurf�rften.
Da Ernst Ludwigs 5o^nc fr�hzeitig ins Grab sanken, ging die Erbfolge auf seinen j�ngsten Bruder Anton
Ulrich �ber, den gelehrten Aunslfreund nnd Sammler. Dessen Urenkel ist Herzog Georg II., der, wie alle Mitglieder
iflflvlottf,ptiiiji-()'in Don ptfU�*n, iinf* (Scorg H., tycjoij i>cm Sadjfcrc ineinitiiu"� l^IMniriihauferi. 5i�li!)1idf noii ?rofiln midj UTiiujitus unb iltioriyiner Kupfetft(cf)
Sdtaum&nj( auf Me Derrn�btBiig
des herzoglichen Hauses eine vortreffliche Erziehung genossen und durch seine k�nstlerischen Bestrebungen und
durch seine ausgezeichnete Sachkunde auf den verschiedensten Aunstgebieten sich einen wcit �ber des Vaterlandes Grenzen
hinausreichcndcn Namen erworben hat. Der Herzog steht mit an der 3pitze jener deutschen F�rsten, die von jeher
die Geschicke ihrer t�uder im entschieden reichslreucn Anne geleitet haben.
Jahre f�hrte Herzog Georg die Prinzessin Charlotte von Preu�en in Charlotten b�rg zum Trau-
altar, Sie war eine Tochter des j?rinM Albrecht, des j�ngsten Sohnes der A�nigin 5uise, und war besonders mit
dem gleichalterigeu Prinzen Friedrich Wilhelm, dein nachmaligen Aaiscr Friedrich, durch Vande der Freundschaft auf
das innigste verbunden. Nnd nichts hat das empfindsame Herz des Prinzen schmerzlicher ber�hrt l, als die Nachricht
von dem fr�hen Ableben seiner �armen Cousine von einer �Freundin, die ihm Schwester war."
' Vgl, den Klagebrief ?>es pri^en an (Lrnst (?nrti�s eom 6, April (855 bei (B. ?chustcr, Sriefc, Heben anb Erlasse Kalfer
Berlin, 19UT, f. 6u.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.