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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

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Prinzen Christian non D�nemark, Magdalena Sit^Ua 1, einer Tochter des Aurf�rsten Johann Georg I. von Sachsen.
Ver aus dieser Ehe stammende Herzog Friedrich Wilhelm (III.)*,der einzige der beiden H�hne, der den Vater �berlebte, sank
bereits J672 ins Grab. Mit ihm erlosch die Altenburger Hauptlinie. Altenburg und Aoburg fielen an Weimar und Gotha.
k. Hohenzollern und Sachsen-Weimar (seit 5?^ Sachsen-IVeimar-Eisenach)
Der Sohn und Nachfolger des Herzogs Johann von Sachsen-Weimar, Herzog Wilhelm (der Gro�e, gestorben \662),
teilte am \2. September \6%\ mit seinen Vr�dern Albrecht (gestorben \6^) und Ernst I.(dem Frommen, gestorben
das Gebiet der Weimarischen kinie. Ernst wurde der Stifter der finie Sachscu-Gotha , sp�ter Sachsen-Altenburg
(\6^\ � (825) genannt, w�hrend der f�nfte Sohn Wilhelms, Herzog Johann Georg I. (gestorben die Neben-
Unie Sachsen-Marksuhl-Eisenach (1672 � \7^\) gr�ndete. Mit allen diesen Linien trat das Haus Hohenzollern in ein
nahes verwandtschaftliches Verh�ltnis, wir betrachten hier zun�chst seine Verwandtschaft mit Sachsen-Weimar.
Am Juni trat des Gro�en Wilhelm Urenkel, Herzog Ernst August I., die Regierung des tandes
Weimar an, die er bis gemeinsam mit seinem Gheim Wilhelm Ernst' f�hrte, bei dem Charakter des alten
Herrn eine schwierige Aufgabe. Aber die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen hatten wenigstens das Gute im
Gefolge, da� der Herzog das Recht der f)rimogeniwr in seinen! Hause einf�hrte.
wie vielen deutschen F�rsten jener Zeit, so galt auch dem Herzog Ernst August der Hof des Sonnenk�nigs
als vielbewundertes Vorbild. Seine Hofhaltung war prachtig. Seine Vaulust suchte er durch Anlegung zahlreicher
kleiner Jagdschlosses, des Schlosses in Eisenach usw. zu befriedigen. Zugunsten seiner Milit�rliebhaberei trieb er
einen seine Verh�ltnisse erheblich �bersteigenden Aufwand, schritt aber auch in allen Zweigen der Verwaltung mit
Verordnungen ein, die den Untertanen sehr zustatten kamen.
Im Jahre verm�hlte sich Ernst August mit der Prinzessin Eleonore wilhelmine von Anhalt-A�then.2
Nach ihrem am 5 5. August erfolgten Ableben dachte der Herzog zun�chst nicht an eine Wiederverheiratung.
Als jedoch der letzte� seiner drei S�hne ihm imJahre Z732 durch den Cod entrissen war, machte er sich mit dem
Gedanken einer neuen Eheverbindung vertraut.
Vie Wahl des Herzogs fiel auf die Markgr�fin Sophie Charlotte Albertine von Vrandenburg-Vayreuth,
von der berichtet wird, da� sie �recht sch�n und wohl gewachsen, auch von gantz besondern hohen Qualit�ten" gewesen sei.
Am 3. April 1?IH warb im Namen Ernst Augusts der Herzog Franz Josias von Sachsen-Saalfeld ? pers�nlich in
Bayreuth um die Hand der Markgr�fin. Am 5. April erfolgte �endlich das erw�nschte Jawort", und schon zwei Cage
sp�ter fand die Verm�hlung^ unter gro�em Gepr�nge statt. (Abbildungen umstehend.)
1Geb. zu Dresden am 23. Dezember KG;7, gest. zu Altenburg am 6. Januar 1,668. � Verm�hlt I.311 Kopenhagen am 5.Oktober \65%
mit dem Erbprinzen Christian von D�nemark, geb. 311 Kopenhagen am lo. April (605, gefi. 311 (Sorbit} am 2 Juni 5�^?. II.zu Dresden
am u. Oktober \652 mit Herzog Friedrich Wilhelm II.� * Geb. 311 Altenburg am Juli ;�5?, gest. daselbst am 55. April (6*2. �
3 Geb. zu Weimar am 59. Oktober H6S2, gest. daselbst am 26. August (728.
�
4 Vgl. von Beaulieu-l��atconnay, Ernst August, Herzog
zu 3achsen>Weimar-
    
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