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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Wettin

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Aber auch er, der im November W$ sich nach Weimar begab, erzielte nur das versprechen, da� die Vraut
am 20. Mai in Velitz eintreffen und am darauffolgenden Sonntag (2\. 2T?ai) \%75 die Verm�hlung gefeiert werden sollte.
(Traurige Aussichten f�r die Zukunft! Das Aufschieben wurde die Regel, und so ging es noch eine
ganze Zeit lang.
Ver Vischof von ?ebu$ behielt jedoch die Sache im Auge und entschlo� sich im 3U^ H75 auf die Aunde
von der Beendigung des Feldzuges am Rhein 311 einer abermaligen Reise nach Weimar. Und der Herzog Wilhelm
z�gerte jetzt nicht mehr, ihm eine bindende Zusage zu geben, des Inhalts: er sterbe oder bleibe am Ceben, er
fei gesund oder krank, am 5. November folle die Hochzeit ohne Hindernis und Verzug vor sich gehen.
Trotzdem schrieb der Herzog schon am 9. September H75 seinen, Schwiegersohn unter Vorf�hrung einer Reihe von
Scheingr�nden, er fei erst am \^.3anuat imstande, die Tochter in 3e?t^ zu �bergeben.
Allein auch der neue Termin nahte heran, ohne da� ernstliche Anstalten zu seiner Verm�hlung getroffen
wurden. Nun machte Johann seinem lang verhaltenen Unmut in derben Worten kuft^ und veranla�t? den Vater
zu dem Ersuchen am Herzog Wilhelm, am 28. Januar R�te zu ihm nach Ansbach zu schicke� behufs Abschlusses
der Verhandlungen. Wohl erhielt er eine zusagende Anwort; aber es war, als ob ein neckischer Robold den Vollzug
dieser Vermahlung bis zum letzten Augenblick h�tte verz�gern wollen. Venn am 2^.)anuar schrieb ihm der Ivettiner,
seine R�te konnten wegen schrecklichen Nnwetters und gro�en Schneefalls nicht abreisen. Erst am 2H. Januar machten
sich seine Bevollm�chtigten auf den weg nach Ansbach.
Ucber das Ergebnis dieser Verhandlungen ist leider nichts �berliefert worden. Doch d�rfen wir annehmen,
da� nun zum letzten INal der Termin f�r die Hochzeit vereinbart wurde. Da indes der Herzog Wilhelm zun�chst
noch eine Aur im wildbade vollenden mu�te, konnte sie erst im Hochsommer, im August, stattfinden. Ucber die
Verweisung^ der Vraut hatte man offenbar sich geeinigt. Die Auszahlung der Autgift mu� gestundet worden sein; sie
war sogar beim Tode des Herzogs Wilhelm 
    
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