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Brandenburgisch-preußische Fahnen in der Zeit des letzten Kurfürsten und des ersten Königs. 1688 - 1713

Full text: Brandenburgisch-preußische Fahnen in der Zeit des letzten Kurfürsten und des ersten Königs. 1688 - 1713

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Wie die Standarten (Abbildungen nachstehend) dm beiden Leiter- Regimentern zuzuweisen sind, kann nicht
angegeben werden, �cil die Farben dieser beiden Truppenteile nicht �berliefert sind. Spaen, sp�ter l)cyden, ist in der
Liste von J7\5,H (I^onjoIIci-n Jahrbuch jyo2 Seite (33) mit roten, Briquemault, sp�ter ?Harfgiaf Friedrich, mit
ganz hellroten T�chern aufgef�hrt.
?s darf noch erw�hnt werden, da� auch die Franzosen eine bedeutende �Zahl von Feldzeichen eingeb��t hatten.
Von 52 eroberten Standarten 1 waren 2\ den staatischen, \\ den spanischen Truppen in die l)�nde gefallen. Zw�lf hatten
der Maison du Roi angeh�rt, unter denen von Dangeau die der gensdarmes �cossais, der gensdarmes de la Reine
und ocr chevauxl�gera de la Reine als verloren namhaft gemacht sind.^
Unter den HO Standarten", die als Stegesbeutc des (Treffens bei ?eu$e, September \6<)\, nach Notre
Dame gebracht wurden, hat keine als brandenburgisch festgestellt werden k�nnen. Allerdings enthalten die �Triomphes"
oie Abbildungen nur von \B plustern (im ganzen 2^ St�ck), weil die �brigen unkenntlich waren. Erw�hnt werden
(Draitgtgelb mit gelben (ijolbtntn)
JFdnftn. Spnid?foin& ivrifj. Jti
iPriin mil gr�n un�> rOkn jrdltffll.
Sic putnijnxuje g�lten, �leru
in den Schlachtbcrichten au�er den� Regiment Aurprinz zu Fu�, das �wie (�wen gefochten hatte", zwei branden
burgische Aavallerie^Regimenter. �Want alzo de Brandcnburgsche cn Spaansche Ruiterj nit anders als met de
sabel in de hand desperatelijk vochten, zijnder wel 400 Franschen, die geen andere wonden als op't hooft en
d'armen ontfnngen hebben, gekwetst. Zy gaven geen Quartier, maat schecnen briezende Leeuwen te zyn,
die met d'Kngelsche Granadier op het nuis des Koninga anvielen en meest alles ter neder maakten." 3nim^
hei�t es in einem an den Aurf�rsten am \%,J2%. September erstatteten Berichte, haben ?. K. 3. in 2lktion gewesenes
Bataillon von Aurprinz die Renomme von sehr wohl gelhan, und die franz�sische Dragoner -?ilanufdiaft poussieret und
vertrieben 511 haben, wie ungleichen, da� die Dersflingsche Dragoner, wiewol sie nur von weitem zur (?l)arge
fontmen k�nnen, gro�en Schaden unter die Franzosen gethan.
Das zweite Regiment scheint das Vri^uemaultsche gewesen zu sein, denn von ihm wird ein Gfsizicr als in
Gefangenschaft gefallen namhaft gemacht.
1 Das t�clicfrfie Dragoner Regiment graille eroberte 3 Stan�arten, baruitttr ( d�'r 
    
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