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Brandenburgisch-preußische Fahnen in der Zeit des letzten Kurfürsten und des ersten Königs. 1688 - 1713

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de Napoleon I,Hr. 21525 1 ersehen. Vie Seite 71 feines Werkes beschriebene Zeremonie mit diesen Fahnen gewinnt
dadurch eine nicht gerade schmeichelhafte Veleuchtung.
Die dem Vuche in gro�er Anzahl beigef�gten Abbildungen sind von sehr ungleichem werte, am wenigsten
befriedigen im allgemeinen die mit Schablone ausgetuschten, den �Triomphes" entlehnten.
Von den 50? Fahnen und Standarten, Mc der Prince de Cond� am \\. August \(u$ bei Setteffe erobert
hatte, haben die �Triomphes" die 2ll'bildungen von nur ? Jahnen vier verschiedener ?T?ufter �berliefert. (Eine
von ihnen, wei� mit Randverzicnmgcn mis goldenen Corbeerzweigen tr�gt unter einem Aurhute den roten
Adler mit goldenem Schnabel nnd goldenen F�ngen, silbernen Alecstcngcln und auf der �3ruft ein silbernes
Schild mit goldenen Buchstaben, die vielleicht als verschr�nkte F 2 aufgel�st werden k�nnen. Am oberen
Rande ein beiderseits bis etwa Zur Mitte
der Zeiten herunterh�ngendes goldenes
Spruchband mit der Anschrift:
ANIMVMV1RESQVE MINISTRANT
Abbildung siehe nebenstehend.
Der Annahme, da� es sich mu eine
kurbraudenburgische Fahne handeln
k�nnte, steht entscheidend der Unistand
entgegen, da� die Teilnahme kurbrauden^
burgischer Truppen an dieser Schlacht nicht
�berliefert ist. Anscheinend ist sie ans-
pachscher Herkunft.
3n der Schlacht bei Flcurus,
\, Juli 1690, habeu brandenburgischc
Bataillone und J2 braudenburgische Kom?
paguien zu pferbe, etwa 2\00�22(X)ZTtann
zu Fu� und 560 Reiter stark, gefochten.
2Han faim, schrieb Gberst von
Schlabrcudorff am Juli an den F�rsten
Don Anhalt, nicht genugsam r�hmen,
wie unsere Infanterie so tapfer gestanden
und mannhast gefochten; wie elend aber
die Aavalleric sich gehalten, wird denen
Holl�ndischen eben nicht 511 r�hmlich sein . .. Dom feilte sind einige Estandarten und (Befangene erhalten, deren
man mehrere, wohl haben k�nnen, wann sie alle dem lobw�rdigen Erempel der 33rau5cnbuv^er gcfolget, welche drei
1 Je vous (duc de l'�lire) envoie 4 drapeaux: Iautrichien, 2 prussiens, 1 russe; 2 doivent ?tre arrives avec les prisonniers, ce
qui fait 6. Il y en a 4 autres russes qu'on ne trouve pas; mais il y en avait ic� Inen comptes .. . On va chercher les 4 drapeaux russes
qui manquent; mais si on ne les trouve pas ? temps, vous les remplacerez par 4 autres drapeaux russes pour y suppl�er. Vous ferez
mettre dans les gazettes que vous pr�sentez Idrapeau autrichien, 4 prussiens et 5 russes .. . Vous direz que ces drapeaux ont �t� pris ? la
bataille de Montinirail, ? la bataille de Vauchamps et au combat de Montereau.
�
Il?egcil der 20, als angeblich bei IPadjati, ?eipjtg und
t)^!i�,i!l erobert, an die Kaiserin geschickten Fahnen (Corr. Hr. 208*4) � Grillon schreibt daf�r feite 75: Bataille de Hanau 30 octobre.
20 drapeaux furent pris ? l'arm�e austro- bavaroise du g�n�ral de Wrede � werden fief/ wohl �sterreichische und bayerische Autorit�ten mit
dem Verfasser auseinandersetzen. Nach der roii dem cScitcratabjiitautc�i JfniIIa unterzeichneten liste s�mtlicher �sterreichischer Oelluste w�hrend
tics Krieges von '�l.2/>,q (?t, Cloud $. Mai \h\h) haben die Vcsterreicher mir bei Dresden Fahnen verloren und zwar 7, nicht wie pe'rillon
behauptet, \8. �
'
Die Darstellung In Jd. 4.', l��t deutlich Pier gegeneinander gestellte F erkennen 4jrr-
\2*
        
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